Der bekannte Alpinist Julius Pock schreibt 1887 in den „Innsbrucker Nachrichten" eine Art „Testbericht" zur Verwendung von Skiern: „Einmal in Bewegung, geht es mit ungeheurer Schnelligkeit dahin, Bremsen mit dem Stock bleibt völlig wirkungslos. [...] Die Ski werden hauptsächlich für das Flachland geeignet, dagegen auf selbst mittelmäßig steilem Gelände kaum zu verwenden sein." Wie man sich doch bei Prognosen irren kann ... Heute wimmelt es an allen schönen Wochenenden im Winter und Frühjahr von begeisterten Tourengehern; Einheimischen und Gästen (vor allem aus Bayern, zunehmend aber auch aus Südtirol und Italien), dazu Gäste aus Österreich und vielen anderen Ländern, die hier eine Skitouren-Woche verbringen, privat oder auch im Rahmen eines Kurses. Tirol gilt als „Land im Gebirge". Beispiel „Innsbruck": 564 m ist der tiefste Punkt im Stadtgebiet, der höchste Punkt die Praxmarerkarspitze mit stattlichen 2.641 Metern. Skigipfel unter 2.000 m (z. B. Grüner, 1.911 m; Joel, 1.964 m) sind selten, dafür reicht das Angebot nach oben bis fast 3.800 m (Ötztaler Wildspitze, 3.772 m). Das ermöglicht es begeisterten Innsbrucker Tourengehern, die Saison im Oktober zu beginnen und im Juli zu beenden, und zwar ohne Benützung einer Seilbahn. Gerne regen wir unsere Leser mit diesen Tourenbeispielen zu einer „Oberprüfung" an.    

Steingrubenwand Südkante – Steingrubenwand 1750 m – Kaiser-Gebirge

Alpine Kletterei, die von den Einrichtern als Übungstour angelegt wurde. Oft klettert man aber im Schrofengelände, es gibt nur wenige schöne Kletterstellen. Die Tour ist in Kombination mit der Naunspitze SW-Kante evtl. eine Überlegung wert - als eingenständige Unternehmung aber…
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Torre Grande „Via Miriam“ – Ampezzaner Dolomiten – TOURENTIPP KLETTERN

Während im Frühsommer in den meisten großen Dolomi­tenwänden überwiegend noch schlechte Verhältnisse herrschen, gibt es doch eine beachtliche Anzahl von Alter­nativen, die das "Erlebnis Fels" auch schon im Mai und Juni er­möglichen. Die Cinque Torri haben als „Klettergarten im Gebirge"…
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Dachstein Windlegerkopf Südkante

Westlich des Torsteinmassivs erhebt sich, durch die Windlegerscharte von diesem getrennt, der Windlegerkopf, 2350 Meter. Seine Kletterrouten, mit Höhen um zwei- bis dreihundert Metern, eignen sich gerade richtig für die kürzeren Tage der Bergsaison, für —erbst und Spätherbst etwa, wenn…
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Das Geheimnis der Gallier – Karkopf 2469 m – Wetterstein Gebirge und Mieminger Kette

Mit dieser Tour wurde eine leichte, für Kinder und Einsteiger gleichermaßen geeignete Route eingerichtet. Obwohl die Tour weit unter dem Gipfel endet, ist die Kletterei frei von rutschiger Botanik. Dank des festen und griffigen Gesteins ist die Schlüsselseillänge auch ohne…
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Gimpel Südostwand – Gimpel 2173 m – Allgäuer Alpen

Die Route sollte ursprünglich völlig clean bleiben, doch stellten sich die Sicherungsmöglichkeiten als zu gering heraus. Also wurden Normalhaken geschlagen. Doch auch die Normalhaken konnten nicht ausreichend Sicherheit bieten, weshalb zuerst nur an den zwei wichtigsten Stellen Bohrhaken gesetzt wurden.…
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Südpfeiler Großer Rettenstein – Gr. Rettenstein 2366 m – Kitzbüheler Alpen

Schöne, leichte Klettertour in meist festem Fels. Die Schwierigkeiten sind recht homogen - die Schlüsselstelle befindet sich gleich nach dem Einstieg... wer diese gemeistert hat, kann die restliche Route genießen. Allerdings ist bei der Absicherung Eigeninitiative gefragt - bis auf…
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HÖLLENTORKOPF SÜDWESTWAND – Klettervorschläge auch für die kalte Jahreszeit

Die kalte Jahreszeit zwingt uns extreme Kletterer dazu, kürzer zu treten. Viele sagen dem Klettersport „ade“, um dann im Frühjahr erschrocken festzustellen, daß die Kletterform unter der Zwangs­pause erheblich gelitten hat. Für diejenigen, die ihre Form gern „konservieren“ möchten, aber…
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