KITZBÜHELER ALPEN Brechhorn (2032 m) über die Grundalm

 
 

Der Klassiker von der Durach-Grundalm bietet zwei Skitouren in einem: Zügig geht es zwischen zu Buckeln verschneiten Büschen aufwärts. Die gewellten Almflächen leiten mit einer Schleife über den steilen Rücken zum Duracher Kopf, dem heimeligen Endpunkt des Genussabschnitts. Es folgt eine aus­sichtsreiche Kammtour mit auf einen Schlag unberechenbarem Schnee, Zwischenabfahrten und bei schlechter Sicht schwer zu findenden Querungen nebst Abschlussgrat.

(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Schwierigkeiten: Die mittel­schwere Route ist bis zur Mitte steil und verlangt oben etwas Gespür für die Wegfin­dung sowie die Schneever­hältnisse. Gute Skitechnik und abschließend etwas Tritt­sicherheit empfehlenswert.

Ausrüstung: normale Skitourenausrüstung, Harscheisen.

Talort: Aschau im Spertental (1013 m)

Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Oberlandhütte (1000 m) oder Durach­Grundalm (Ebenaualm, 1040 m)

Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der Bahn von München Richtung Inns­bruck bis Wörgl, umsteigen Richtung Kitzbühel (viele Züge fahren hierher durch) und in Kirchberg aussteigen. Mit dem Bus nach Aschau und zu Fuß auf einem Fahrweg etwa 1 km talein.

Höhenunterschied: 1050 Hm

Gesamtdauer: 4 3/4Std. (3 1/2Std. Auf­stieg, 174 Std. Abfahrt)

Beste Jahreszeit: Dezember bis Feb­ruar und März bei Pulver bzw. Firn.

Karte/Führer: Alpenverein 1:50 000 mit Skirouten, Blatt 34/2 »Kitzbüheler Alpen/Westliches Blatt« / Siegfried Garnweidner »Die schönsten Skitou­ren in Nordtirol«, Bruckmann-Verlag

Fremdenverkehrsamt: Tourismusver­band Kitzbüheler Alpen-Brixental, Informationsbüro Kirchberg,

Tel. 00 43/53 57/20 00, (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)

Hütten: Oberlandhütte (1014 m),

73 Schlafplätze, nach Ostern und im November je 3 Wochen geschlossen, Tel. 00 43/53 57/81 13

Charakter/Besonderheiten: Die loh­nende ostseitige Route führt unten und in der Mitte anstrengend über meist steile Almflächen und oben über einen stellenweise ausgesetzten Kamm. Bis zum Duracher Kogel

(1773 m) ist die Route auch für Ab­fahrts-Freaks lohnend, danach

eher für Skibergsteiger. Am nordost­seitigen Mittelabschnitt und im Kamm­bereich ist die Lawinengefahr mittelgroß.