Fluchtkogel 3500 m – Skitour – Ötztaler Alpen

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Unser Skitourenziel liegt in den Ötztaler Alpen. Diese Gebirgsgruppe wird im Norden vom Inn­tal, im Süden vom Vinschgau, im Westen vom Kaunertal und im Osten von den Stubaier und den Sarntaler Alpen begrenzt. Sie ist mit ihren vergletscherten Bergen als hochalpin einzustufen und, vor der Haustüre Münchens lie­gend, das Ziel vieler Skiberg­steiger.

Der Fluchtkogel liegt ein wenig im Schatten seiner bekannten Nachbarn, der Wildspitze, Hoch-Vernagtspitze, Weißkugel und anderer Gipfel mehr. Er bietet dafür aber Ruhe und Stille so­wie eine rassige Skiabfahrt, die es in sich hat und so mancher bekannten, dafür aber auch stark frequentierten Tourenfahrt den Rang abläuft. Für einen Besuch sind außer guter Kondition und Hochgebirgserfahrung eine gute Ausrüstung, wie Steigeisen, Pickel,Gipfelflanke FluchtkogelHarscheisen, Biwacksack,  Lawinenortungsgerät usw., mit­zuführen.

Als Stützpunkt dient uns die Ver­nagthütte (2755 m) der DAV-Sek­tion Würzburg, die von Anfang März bis Mitte Mai und an Pfingsten bewirtschaftet ist. Zwei Tage sind für die Tour notwen­dig.

Talort, Ausgangspunkt und Zu­fahrt: Vent (1896 m) liegt am Ende des Venter Tales, einem Seitental des Ötztales. Zufahrt aus dem Inntal von Innsbruck oder lmst kommend ins Ötztal. In diesem 30 Kilometer nach Zwieselstein und weiter ins Ven­ter Tal nach Vent. Auch Klein­busverkehr ab Zwieselstein. Aufstieg zur Hütte: Von Vent nach Westen in den Talgrund, an den Rofenhöfen vorbei bis zum Ende des breiten Tales. Zum Hochjoch-Hospitz führt der Weg nun geradeaus weiter in die enge Schlucht hinein. Zur Vernagthütte geht es bei der Talstation der Materialseilbahn, wo man die Rucksäcke deponie­ren kann, rechts steil den Hang bis zur Schäferhütte hinauf, man quert den Hang nach links an­steigend und schwenkt beim Plattei rechts in das Vernagttal ein. Erst am steilen Schräghang entlang, dann den Talboden hin­ein und an dessen Ende steil links empor zur Hütte. Zeit: 3 bis 4 Stunden.

Aufstieg zum Gipfel: Von der Hütte südwestlich auf die nörd­liche Seitenmoräne des Guslar­ferners. Darauf empor und an dessen Ende auf den Ferner einschwenken. Nun zuerst nord­westlich, dann westlich nach links die Gletscherstufe hinauf (Vorsicht Spalten). Anfangs fla­cher, dann steiler zum Oberen Guslarjoch (Winterjöchl, 3361 m) südlich vom Fluchtkogel. Über die steile Südwestflanke zum Gipfel. Zeit: 21/2 bis 3 Stunden.

Abfahrt: Wie Aufstieg, man kann jedoch am Ende der Moräne vor der Vernagthütte gleich ins Ver­nagttal einbiegen und nach Vent abfahren.

Fluchtkogel topoOder man hält sich nach dem Steilhang vom Winterjöchl rechts und biegt nach dem flachen Stück vor der Gletscherstufe un­ter der Guslarspitze vor einem Felssporn nach rechts in eine steile breite Rinne ein. Diese fährt man bis zum Auslauf ab, schwenkt dann nach rechts und im großen Linksbogen immer dem Taleinschnitt folgend unter­halb der Vernagthütte vorbei und weiter nach Vent.

Variante (für Konditionsstarke ein Hochgenuß): Nach der steilen Rinne fährt man noch ein Stück südlich den Taleinschnitt entlang bis unter den Grat, der von der Guslarspitze herabzieht. Jetzt werden die Felle erneut aufge­zogen, und es geht im Rechts­bogen nach Südwesten in Rich­tung Brandenburger Jöchl. Auf halber Höhe des großen breiten Hanges diesen nach Süden auf­wärts queren zum Nock (3156 m). Zeit: 1 Stunde.

Die Abfahrt nach Nordosten über den großen breiten Hang (fast immer Pulverschnee) führt di­rekt ins Vernagttal.

Karten und Führer: AV-Karte 1:25 000, Nr. 30/2 Ötztaler Al­pen, Blatt Weißkugel mit Skirou­ten; Ski Karte 1:50 000, Ötztaler Alpen, Rother-Verlag; Skiführer Ötztaler Alpen von H. Prohaska; AVF Ötztaler Alpen von H. Klier/ H. Prohaska.

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