Spitzstein 1596 m – Chiemgauer Alpen – Schneeschuhtour

 
 

Dieser südliche Eckpfeiler des Chiemgau mit einer neuerrichteten Alpenvereinshütte ist ganz gewiss kein Geheimtip! Unter den Winterwandergipfeln gilt er als allererste Adresse.

SpitzsteinZum ersten ist die Hütte ganzjährig geöffnet, zum zweiten ist der Weg zu ihr immer mit einem Gerät gespurt und drittens ist der Weg zum Gipfel über den fast immer freigeblasenen Südhang auch nach starkem Schneefall möglich. Neben all diesen Annehmlichkeiten bietet der Spitzstein eine prachtvolle Sicht zu den Kaiserstöcken, ins Inntal, zu den Zillertalern, auf die gegenüberliegenden Gipfel des Mangfallgebirges und natürlich auf die umgebenden Berge des Chiemgau.

Vor der Autobahnausfahrt Frasdorf ins Priental, bis Sachrang. Ins Dorf und nördlich höher, dann westlich hinauf nach Mitterleiten. Vor den Häusern am Straßenrand parken. Nach leichtem Abstieg über einen Zaun und auf Wegspuren empor in den Wald. Wenig später auf Wiesen, an der Goglalm vorbei und auf das Spitzsteinhaus zu. Vom Haus (das bereits in Österreich liegt) auf dem Südhang, dem Grenzverlauf folgend, genau nördlich höher. 150 Meter unterhalb des Gipfels in Wald (hier kann der Schnee tief liegen) und / oder eine felsdurchsetzte Passage zum Kreuz. 2 bis 3 Std., je nach Schneelage.

Führer: Helmuth Zebhauser:  Chiemgauer Alpen, Bergverlag Rudolf Rother, München.

Karte: Bayerisches Landesvermessungsamt, 1:50 000, Chiemsee und Umgebung.