Roßzahnscharte Skitour – Dolomiten

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Fährt man durch das Eisacktal in Richtung Bozen, wird man kurz vor Bozen auf eine kleine Straße aufmerksam, die in eines der bekanntesten Skigebiete ,der Dolomiten führt und zwar zur Seiser Alm. Jedem Skitouren-freund vergeht hier meist schon die Lust, wenn er an gewalzte Pisten, Warteschlangen an den Liften und an den Touristenrum­mel dieser „Jedermannskizen­tren“ denkt. Trotzdem sollte er sich die Gegend um die Seiser Alm einmal genauer ansehen. Greift man zur Karte, so fällt ei­nem zuerst der Schlern (Sciliar) mit seinen beiden bekannten Nebengipfeln, der Santner- und Eu­ringerspitze auf, Gipfel im „Zweitausenderniveau“. Von hier wendet man den Blick in süd­östliche Richtung, über den Kranzer und die Roterdspitze hinweg, zu den Roßzähnen. Hier findet man, wonach man gesucht hat: eine Skiabfahrt abseits der Piste, dazu einen traumhaften Ausblick weit bis zum Ortler (bei gutem Wetter), und meist besten Pulverschnee (da nordseitige Ab­fahrt).

denti di terrarossaAusgangspunkt ist die Bergsta­tion des Goldknopf II (2245 m). Von hier hat man einen guten Einblick in die Scharte, die zur Aufstiegszeit meist noch im Schatten liegt (Aufstiegsbeginn am besten gegen 9.30 Uhr). Zu­erst fährt man in die Senke, die es zu queren gilt, in Richtung auf die Scharte zu. Dabei nicht zu tief abfahren (nicht bis zum Schartengrund), sondern immer etwas linkshaltend die Senke querend. Nun gibt es mehrere logische Möglichkeiten, in der Scharte aufzusteigen. Am besten hält man sich immer auf dem Kamm, ,der die Scharte links be­grenzt, und im oberen Teil im­mer dicht an den Felsen. Nach 1 1/2 bis 2 Stunden etwas an­strengenden Aufstieges erreicht man den höchsten Punkt in der Scharte. Von dort hat man einen sagenhaften Ausblick zum Ro­sengarten mit seinem auffallendsen Gipfel, dem Kesselkogel (3004 m). Wendet man den Blick in westliche Richtung, erkennt man in nächster Nähe den Schlern und die weiten, baum­kargen Flächen der Seiser Alm. Allgemeines: Kaum bekannte Skitour mit traumhaften Aus­blicken in die nahegelegene Rosengartengruppe. Mittelschwie­rige Abfahrt in meist gutem Pul­verschnee, bedingt durch die nordseitige Lage.

Nachteil: Oft sehr kalt, da schat­tige Nordabfahrt.

Aufstiegszeit: 1 1/2 bis 2 Stunden (zu Fuß über den freigewehten linken Kamm).

Abfahrtszeit: 30 bis 45 Minuten (ohne Pausen).

Schwierigkeiten: Kaum Orientie­rungsschwierigkeiten, nach star­ken Schneefällen nicht ratsam. Steilheit der Abfahrt zwischen 25 und 40 Grad, teilweise lawi­nengefährlich!

Beste Jahreszeit: Ende Januar bis Ende März.

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