Selbst- und Partnerrettung – Hilfe am Fels

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Gerät man beim Klettern zu schwieriges Gelände oder verletzt sich der Partner, kann man ohne die notwendige Zusatzausrüstung und das relativ einfache Basiswissen schnell in eine Notsituation kommen. (Teil 1)

Schneller als man denkt, kann jeder von uns beim Klettern in eine Situ­ation geraten, wo er plötzlich nicht mehr im kletterbaren Gelände hängt: da brauchen wir nur aus einem Quer­gang in steileres Gelände rutschen und schon sind wir chancenlos, wenn wir uns nicht zu helfen wissen. Wesentlich naheliegender ist noch, dass wir un­serem nachsteigenden Partner mal rich­tig “Zug” geben wollen oder ihm im Verletzungsfall helfen wollen.

Im Fall des Falles sind Prusikkno­ten, Seilfixierung und einfache Fla­schenzüge mit einfachsten Mitteln her­zustellen – falls wir die notwendigen Reepschnüre und Karabiner auch dabei haben!

DREI REEPSCHNÜRE

Drei Reepschnüre für jeden Zauber­trick! Ohne Reepschnur aber überhaupt kein Zaubertrick – leider scheint das vielen nicht bewußt zu sein! In der Re­gel hat man keine Lust, sich mit ret­tungstechnischen Dingen auseinander zu setzen. Da liest man einmal drüber (das kann ich sowieso), probiert es be­stenfalls kurz aus und dann wird es auch schon wieder vergessen. Ebenso wie beim Spaltensturz (LdB 3/2011) gilt für alle rettungstechnischen Maßnah­men: nur die real ausgeführten Übungen in der Praxis zeigen uns, wel­che Hilfsmittel wir benötigen und wie sie eingesetzt werden.

Als Basis, um sinnvoll und effizient helfen zu können, benötigen wir genau drei Reepschnüre mit einem Durchmes­ser von 5-6 mm:

1. Eine ca. 30 cm lange Reepschnur, um daraus einen „Kurzprusik” herzu­stellen (Expressflaschenzug, Seilrol­lenflaschenzug). Diesen Kurzprusik benötigen wir ohnehin immer wieder als Selbsticherung beim Abseilen.

2. Eine ca. vier Meter lange Reep­schnur (Trittschlinge zum Auf pru­siken, Herstellen eines Reepschnurge­flechtes, Fixieren eines Verletzten beim Abseilen)

3. Eine ca. zwei Meter lange Reep­schnur (oberer Prusik beim Aufpru­siken, kurzer Prusik beim Seilrollen­flaschenzug, zweiter Prusik beim Abseilen eines Verletzten.

Wichtig sind zusätzlich zwei bis drei Schraubkarabiner, mindestens ei- ner davon sollte ein HMS-Karabiner sein.

PRUSIKKNOTEN

Um Gewicht und Platz zu sparen, hän­gen manche Kletterer eben ganz dünne Reepschnüre als Art Alibi-Aktion an den Gurt. Diese kann man sich gleich sparen, denn eine 3-4 mm dünne Reep­schnur ist praktisch gesehen für die meisten Aktionen ungeeignet. Ebenso ungeeignet sind Reepschnüre von 7-8 mm Durchmesser sowie Kevlar-Materi­al, das grundsätzlich zu steif und zu glatt ist. Je nach Durchmesser vom Seil und der Reepschnur legen wir zwei oder drei Wicklungen um das Seil. Ein kurzer Test wird gleich zeigen, ob der Prusik durchrutscht oder zu fest klemmt. Bei zu dünnen Reepschnüren zieht sich der Prusik zu fest zusammen und kann nur mit unangenehmem Auf­wand gelöst werden. Lästig ist dies vor allem, wenn wir mal wirklich einige Meter am Seil aufsteigen müssen.

ALTERNATIVEN

Ehrlich gesagt ist der „alte” Prusik so gut wie unschlagbar. Der Prusik

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