Zischgeles – Skitour 3005 Meter

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Unter den zahlreichen Skitouren-Dreitausendern des Sellrainge­biets gilt der Zischgeles, 3005 Me­ter, als einer der einfacheren — sichere Schneeverhältnisse voraus­gesetzt. Weil man sich die ersten vierhundert Aufstiegshöhenmeter mit dem Schlepplift sparen kann, wurde der Berg in den letzten Jah­ren immer beliebter — auch im Hochwinter. Abgesehen vom manchmal problematischen Gip­felaufbau gibt es keine technischen Schwierigkeiten. Trotzdem sollte auch der Zischgeles nicht auf die leichte Schulter genommen wer­den — das schwere Lawinenunglück im vergangenen Winter spricht eine eindringliche Mahnung.

Talort: Praxmar, 1692 Meter, im Lisenstal. Von Gries im Sellrain auf guter Bergstraße zu erreichen.

Aufstieg: Direkt am Parkplatz in Praxmar beginnt ein kleines Sträß­chen, auf dem nach wenigen Mi­nuten die Talstation des Schlepp­lifts erreicht wird. Von der Berg­station unter dem Köllenzaiger, 2101 Meter, ist eine kurze Abfahrt in den Talkessel erforderlich. (Der Fußanstieg ohne Liftunterstützung beginnt am unteren Ende der Ski­piste. Zunächst steil am Rand der Piste gegen die Kreuzschröfen auf­wärts. Erst bei einer der oberen Baumgruppen wird es dann fla­cher. Links am Bach entlang zur Schefalm, I 896 Meter. Von hier ist fast der gesamte Anstieg zu über­blicken.)

Zwei Möglichkeiten: a) Der übliche Anstieg leitet durch das Kamplloch am Kamplschrofen links (östlich) vorbei, zieht dann steil auf den Ostgrat und endet vor dem Gipfelaufbau. Der Gipfel selbst kann nicht mit Skiern begangen werden. Trittsicherheit vorausge­setzt, bereitet aber auch dieses letzte Stück meist keine besonde­ren Probleme. Starke Verwäch­tung oder vereister Fels können den Gipfelanstieg jedoch auch gänzlich verwehren.

b) Bei nicht ganz lawinensicheren Verhältnissen steigt man besser vor dem Kamplschrofen nach rechts hinauf und steil ins Sattelloch empor. Dann wieder flacher hinter dem Kamplschrofen vorbei in landschaftlich sehr schönem Aufstieg bis fast zum Gipfel.

Abfahrt: Im wesentlichen den Aufstiegsspuren folgend durch das Kampl- oder durch das Sattelloch.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Rassige, hochalpine Skitour, die aber un­bedingt lawinensichere Verhält­nisse fordert. Wird auch im Hoch­winter durchgeführt, ist aber vom Charakter her doch eher ein Früh­jahrsunternehmen.

Führer und Karte: Alpenver­einsskiführer Ostalpen Band I von Dieter Seibert. Alpenvereinskarte Stubaier Alpen (Sellrain), Maßstab 1: 50000.

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