Marmolada Extremkletterei – Tourentipp Alpinklettern

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Marmolada di Rocca »Pilastro Nino«

1. Beg. am 4. und 5. 9. 1982 durch Maurizio Giordani und Franco Zenatti (Rovereto) in 37 Stunden reiner Kletterzeit. Die neue Route verläuft zwischen »Südtiroler Weg« und »Gognaführe«, um im oberen Wandteil den wenig ausgeprägten Gratzacken zwischen Marmolada di Penia and Mar-molada di Rocca zu erreichen. Die Erstbegeher bewerteten die 800 Meter hohe Neutour mit VI und A3 und beließen fast alle verwendeten Haken (darunter mehrere Bohrhacken).

Piz Serauta  Süd-Süd-Ost-Wand »Via Sandro Pertinig«

1. Beg. am 5. und 6. 7. 1983 durch Maurizio Giordani, Paolo Cipriani und Rosanna  Manfrini. Die neue Route steigt links der »Asteführe« ein, um sie auf dem 1. Band zu kreuzen und danach stets rechts von dieser den Gipfel zu erreichen.Die Erstbegeher bewerteten 4 Stellen mitVII und A2, 4 Stellen mit VI+ , der Rest ist VI und leichter. Die 900 Meter lange Führe soll fast durchwegs guten Fels aufweisen, alle Hacken wurden It. Erstbegehem belassen.

Marmolada d` Ombretta  Elefantenbauch »Via Ali Baba«

1. Beg. im Juli 1983 durch Maurizio Giordani, Paolo  Cipriani und Franco Zenatti  in 19 Stunden. Als Bewertung wurde für die 700 Meter lange Neutour 1 SL A3, 2 Stellen VII—, Rest V, VI und VI+ angegeben.

Die Route quert von rechts in die kompakten grauen Platten des auffallenden »Elefantenbauches« hinein, um direkt das breite Band zu erreichen. Von dort in gerader Linie Ober Platten und durch Rinnen zum Grat. Es soll sich um großartige Freikletterei handeln in bestem Plattenfels, alle verwendeten Hacken wurden (It. Erstbegehem) belassen.

Marmolada d` Ombretta  Verbindungsführe »Schwalbenschwanz« — »Don Quixote«

1. Beg. am 27. 7. 1983 durch Michl Wolf und Ingo Knapp  in sechs Stunden. Diese Verbindungsvariante verbindet die schönsten SL der Route »Schwalbenschwanz« mit den Ausstiegslängen von »Don Quixote«. Nach den ersten fünf Längen von »Schwalbenschwanz« 2 SL schräg links ansteigend (1 Stelle VII—) zum Pfeiler von »Don Quixote., über dessen letzte 3 Längen zum Grat.

Piz Serauta Südwestwand »Via Salurnel«

1. Beg. am 12. 7. 1983 durch Benvenuto Laritti, Sergio Dezulian, Mariano Vinante in 12 Stunden Kletterzeit. Die Begeher venvendeten 50 Haken und beließen 7. Drei Stellen wurden mit VI, 1 Stelle mit A3 bewertet, der Rest ist IV und V. Über den genauen Führenverlauf konnte bisher nichts in Erfahrung gebracht werden.

Marmolada di Penia  Ombrella da Sole »Glasperlenspiel«

1. Beg. am 30. und 31. 7. 1983 durch Luggi Rieser und Wolfgang Mailer. Die neue Route verläuft über einen spitzen, auffallenden Felspfeiler zwischen Alter Südwand und »Via Ombrello«. Es han-delt sich um 6 SL in hervorragend festem Plattenkalk, 250 Meter, 1 Stelle VII+ , 1 Stelle VII und VII—, einige Stellen VI+. 1 Zwischenhaken wurde geschlagen und belassen. Klemmkeile und Friends zur Sicherung erforderlich. Vom Ende des »Sonnenschirms« (»Ombrello da Sole«) kann abgeseilt oder über die »Via Ombrello» (nach rechts queren), weitergeklettert werden. Das »Glasperlenspiel« ist auch dann trocken, wenn in der benachbarten Route »Via Ombrello« ein Wasserfall rauscht.

»Via dell’Irreale»
1. Beg. vom 17. bis 19. 8. 1983 durch Maurizio  Giordani und Franco Zenatti  in 28 Stunden reiner Kletterzeit. Die neue Route verläuft durch die gewaltigen Platten rechts des »Wegs durch den Fisch». Lt. Erstbegehern handelt es sich um eine der schönsten und eindrucksvollsten Dolomitenklettereien, sie bewerteten ihre Route mit VI und Vü, sowie einige Seillängen im oberen Wanddrittel (gelbe Überhänge) mit A2 und A3. Sämtliche Hacken wurden belassen, dazu verwendeten die Begeher Friends und Klemmkeile, It. ihren Aussagen handelt es sich bei dieser Neutour um eine Kletterei an der Grenze der Phantasie (»un` arrampicata al li-mite della fantasia«).

Marmolada d’Ombretta  »Via Simsalabim»
1. Beg. am 14. 8. 1983 durch Wolfgang Müller und Luggi  Rieser. Die neue Route (600 Meter, 1 Stelle VI) stellt eine weitere Möglichkeit dar, die gewaltigen Plattenschasse zwischen »Martiniverschneidung» und »Confortoriß» zu bezwingen. Sie verläuft links der »Akrakadabra». Nach 600 Metern kann in die »Ideale» hinübergequert werden (Abseilpiste) oder über diese bzw. »Akrakadabra» weitergeklettet werden. Hervorragend schöne Plattenkletterei!

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