Fleischbankpfeiler Nordostwand – Tourentipp Klettern – Wilder Kaiser

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W Thaller, R. Stumhofer, 1975

Der Fleischbankpfeiler flankiert als turmartiger Abbruch des Fleisch­bank-Nordgrates den Beginn der Steinernen Rinne. Spätestens seit der Erstbegehung der »Pumpris­se« (VII—) zählen seine Wände zu den beliebtesten Kletterzielen im Kaiser. Ein Grund dafür ist sicher der kurze Zustiegsweg von der Griesner Alm, von der aus man in knapp einer Stunde den Pfeilerfuß erreicht. Während die »Re­bitschrisse« und die »Pumprisse« jeden Tag Kletterbesuch haben, wird die Nordostwand, in der plattigen Wand weiter rechts, weniger besucht. Dennoch bietet auch sie .bis auf wenige Stellen hervorragend schöne Kletterei in plattig-festem Kaiserkalk. Die Li­nienführung mag zwar etwas kom­pliziert erscheinen, doch gerade die Quergänge, die meist direkt oberhalb von Dachüberhängen verlaufen, zeichnen die »Thaller/ Stumhofer« durch ihre eindrucks­volle Ausgesetztheit aus. Sämt­liche Stand- und Zwischenhaken sind vorhanden, einige mittlere Stopper zur zusätzlichen Absicherung empfehlenswert. Nach dem ersten großen Linksquergang ist ein Rückzug nur noch durch Zurückklettern möglich. Wand­höhe etwa 240 Meter, Kletter­strecke etwa 340 Meter, Zeit etwa 3 bis 4 Stunden.

Schwierigkeit: VI—/A0, meist V—und V, Stellen V+. In freier Klet­terei VI und VI+, kurze Stellen VII— (zwei Quergänge).

Ausgangspunkt: Griesner Alm, 1024 Meter, hierher mit Kfz auf Mautstraße aus der Griesenau. Stripsenjochhaus, 1580 Meter, in einer Stunde von der Griesner Alm zu erreichen.

Zugang: Von der Griesner Alm auf dem bez. Weg Richtung Stripsenjochhaus, bis der Weg den Wald verläßt. Auf Steigspuren durch das Geröllkar hinauf zum rechten Ende des Steilabbruchs, mit dem die Steinerne Rinne ausläuft. Durch Schrofenrinne schräg links empor, bis man auf den »Eggersteig«, der vom Stripsenjoch zur Steinernen Rinne führt, gelangt. Der Einstieg befindet sich direkt über dem Steig, wo ein mar­kanter, moosiger Kamin empor­zieht, 3/4 Stunden. Vom Stripsen-joch steigt man auf dem Hütten­weg Richtung Griesner Alm ab, bis nach rechts der teils gesicherte »Eggersteig« zur Steinernen Rinne leitet, 3/4 Stunden vom Stripsenjoch.

Übersicht: Die Nordostwand wird von einem markanten Riß durchzogen, der mit einem moosi­gen Kamin in den Schrofen über dem »Eggersteig« ausläuft. Die Route folgt zwei Seillängen dem Kamin (Vorsicht: Keine Steine ab­lassen!) und quert dann nach links. um die gewaltigen Plattenschüsse zu erreichen, durch die der Pfeiler­gipfel erstiegen wird.

Abstieg: Über den Nordgrat (viele Steigspuren, Stellen II, meist Gehgelände) hinab in den weiten Kessel unter der Fleischbank und zum Weg hinunter, der zurück zur Griesner Alm leitet. Eine Stunde.

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