Hintere Steinkarspitze – TOURENTIPP SKITOUR – Lechtaler Alpen

 
 

Die Hintere Steinkarspitze, 2227 Meter, ist ein Gipfel der Liegfeistgruppe in den Lechtaler Alpen. Schon der Name (faisty = fette Böden; lieg = flach) deutet an, daß hier hauptsächlich Wiesen- und Almgelände vorherrschen. In der Tat sind im relativ schneesicheren Gebiet um Berwang hauptsächlich Almwiesen anzutreffen, wie etwa auch am Galtjoch, dem wohl bekanntesten Skiberg der Gruppe. Die Hintere Steinkarspitze fordert dagegen etwas mehr Schnee, weil vor allem der Gipfelhang felsdurchsetzt ist. Bei sicheren Verhältnissen wird die Tour oft auch schon im Frühwinter begangen.
Talort und Ausgangspunkt: Rinnen, 1262 Meter, an der Straße Berwang – Brand. Parkplatz links der Straße bei der Abzweigung in den Ort.
Aufstieg: Von Rinnen nach Westen ins Rotlechtal (Bauernhöfe, 1 160 Meter) abfahren und kurz entlang dem Bach nach Süden, bis eine Brücke über ihn führt. Jenseits entlang dem steilen Rotbachgraben auf Fahrweg durch den Wald und bis zur Rotbachalm hinauf. Bei der Wegverzweigung weiter dem Rotbach folgen (die Alm bleibt rechts). Wo der Graben sehr eng wird, weicht man rechts in ein kleines Seitental aus und gelangt nach einer Linksschleife steil durch Wald in die flacheren Böden der Raaz-Galtalpe. In weitem Bogen von rechts nach links auf den Rücken, wo die Almhütte steht. Durch latschenbewachsenes Gelände in Richtung Steinkar und nach rechts auf den schönen, gleichmäßigen Hang. (Vorsicht, rechts – nördlich – Felsabbrüche.) Über den Hang empor zu einem Gratabsenker und über einen letzten, kurzen Hang zum Grat. Über ihn auf den höchsten Punkt. 3 bis 4 Stunden von Rinnen. (Man kann auch von Keimen im Namloser Tal über das Kelmer Jöchl ins Steinkar gelangen.)
Abfahrt: Wie Aufstieg. Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Schöne Tagesskitour. Mit Galtjoch gute Kombinationsmöglichkeit. Felsabbrüche im Bereich der Gipfelhänge. Günstig im Frühwinter bis März.
Karte: Österreichische Karte, Blatt 1 1 5, 1:50 000.