Sonntagshorn & Peitingköpfl – Chiemgauer Alpen – TOURENTIPP SKITOUR

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Manche der Chiemgauer Ski­touren haben keinen schlech­ten Ruf. Recht nett, zum Ein­gewöhnen im Hochwinter, ist die Klausen. Bequeme finden am benachbarten Geigelstein das ihre. Nahe bei ihm, am Weitlahnerkopf, lockt der mächtige Steilhang zur Dalsenalm die guten Tief­schneefahrer. Das Sonntagshorn, 1961 Meter, ist die höchste Erhebung in den Chiemgauer Alpen. Während es nach Norden, ge­gen die bayerische Seite, mit steilen, abweisenden Schro­fenwänden abfällt, ist die sanf­tere Südseite – im Sommer Wiesen- und Latschenhänge – auch für den Tourenskilauf ge­eignet. Schon im Frühwinter, nach den ersten ergiebigeren Schneefällen, bietet sich das Sonntagshorn als Ziel an. Zu­mindest am südlich benach­barten Peitingköpfl hält sich die Lawinengefahr in Grenzen. Seine flachen Hänge sind auch nach Neuschneefällen relativ sicher.

Talort: Unken, 563 Meter, im Saalachtal, zwischen Bad Reichenhall und Lofer. Von Un­ken führt eine Straße ins öst­lich, etwa 400 Meter höher ge­legene Heutal. Bei schlechten Verhältnissen sind unter Um­ständen Schneeketten not­wendig. Parkmöglichkeiten beim Gasthaus Heutal, 968 Meter.

Aufstieg: 300 Meter östlich des Gasthauses zweigt ein Fahrweg zum Heutalbauern ab. Man folgt dem Weg bis zu einer Gabelung. Von hier gera­deaus und immer nördlich des Baches auf einem Ziehweg teilweise durch Wald, teils über Lichtungen zum weitläu­figen Gelände der Hochalmen. In nordöstlicher Richtung ge‑ langt man in eine etwas steile­re Rinne. Nach ihr werden, sich links (nördlich) haltend, die freien Gipfelhänge des Sonn­tagshorns erreicht. Beliebig bis zum höchsten Punkt. 2’A bis 3 Stunden vom Parkplatz.

Abfahrt: Entweder auf der An­stiegsroute oder mit Variante über das Peitingköpfl: Man fährt über die Südhänge des Sonntagshorns bis zum Grat ab. Diesem folgt man in glei­cher Richtung. Nun, mit weiter Rechtsschleife, mäßig steiler Gegenanstieg über die freien, weiten Nordwesthänge des Peitingköpfls bis zu seinem Gipfel. Von dort Abfahrt zu den Hochalmen.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Un-schwierige, nicht sehr lange Skitour. Während des gesam­ten Winters möglich, beson­ders für Früh- und Hochwinter geeignet. Auch als Firnabfahrt im Frühjahr sehr schön. Ver­hältnismäßig geringe Lawi­nengefahr.

Führer und Karte: Skitouren-atlas Ostalpen, Band I, von Gerhard Hunger (nur Sonn­tagshorn), herausgegeben beim Geobuch-Verlag, Mün­chen. Karte Berchtesgadener Alpen, Maßstab 1:50 000, Bayerisches Landesvermes­sungsamt, München.

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