Steinerne Rinne – Wilder Kaiser – TOURENTIPP WANDERN

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Die „Steinerne Rinne‘, die schmale Felsschlucht zwi­schen den Super-Klettergip­feln Fleischbank und Pre­digtstuhl, ist für jeden trittsi­cheren und etwas schwindel­freien Bergwanderer ein gro­ßes Erlebnis. Hier erschließt sich einem das „Herz“ des Wil­den Kaisers; ein Stück Berg­landschaft, das ohne Zweifel zu den eindrucksvollsten in den Alpen gehört. Es ist jedes Mal faszinierend, wenn man auf dem „Eggersteig“ in die glattgewaschene Rinne hin­einkommt: Besonders, wenn Wolken ziehen, könnte man glauben, die begrenzenden Berge, Predigtstuhl und Fleischbank, würden wanken.

Ausgangspunkt: Griesner Alm, 1006 Meter.

Aufstieg: Auf dem zunächst als breiter Promenadeweg ausgebauten Steig zum Strip­senjoch bis unmittelbar unter dieses, in den „Wildanger“. Hier zweigt südlich der „Eggersteig“ ab. Bald mit Hilfe von Drahtseilsicherungen um die Ausläufer der Fleischbank herum. Nach kurzem Abstieg wird die Steinerne Rinne erreicht. Zunächst unterm „Fleischbankpfeiler“ mäßig steil empor, dann mit Hilfe der Sicherungen auf luftigem Band über eine steile Wand­stufe hinauf. Das Gelände ver­flacht sich wieder. Teils auf Schutt, teils über Schrofen zur neuerrichteten Notrufsäule. Von dort ist es nicht mehr weit hinauf zum Elmauer Tor, 1995 Meter, dem Zielpunkt der Wan­derung. Etwa 21/2  Stunden. Wer hier noch Lust auf einen Gipfel verspürt, kann in einer knap­pen halben Stunde die Hinte­re Goinger Halt über ihren be­zeichneten Normalanstieg be­steigen.

Abstieg: Wie auf dem Auf­stiegsweg.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Gün­stig von Anfang/Mitte Juli bis Anfang/Mitte Oktober, am schönsten im Herbst. Die Tour fordert absolute Trittsicher­heit und etwas Schwindelfrei­heit. An „Kletterwettertagen“ auf Steinschlaggefahr achten.

Hinweis: Für sehr Konditions­starke empfiehlt sich vom Elmauer Tor aus folgender Weiterweg: Abstieg südlich ins Kübelkar und unter dem Süd­ostgrat der Vorderen Karlspit­ze dem Jubiläumssteig“ (Si­cherungen) zur Gruttenhütte folgen. Von dort Aufstieg zum Kopftörl, 2058 Meter, und nordseitiger Abstieg durch den Hohen Winkel auf den Weg Hinterbärenbad-Stripsenjoch. Östlich zum Joch hin­auf und jenseits Abstieg in den „Wildanger“.

Schwierigkeiten. Nicht gro­ßer als in der Steinernen Rin­ne. Jedoch empfiehlt sich die Tour nur ab Spätsommer, weil der oberste Abschnitt des Ab­stiegs in den Hohen Winkel bei Schneelage sehr gefähr­lich wäre. Gesamtzeitaufwand gut 9 bis 10 Stunden.

Führer und Karte: Kleiner Kai­serführer von Fritz Schmitt und Wolfgang Zeis (Bergver­lag Rudolf Rother, München). Alpenvereinskarte Kaiserge­birge.

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