Hochalm – Berchtesgadener Alpen – TOURENTIPP SKITOUR

No Comments
 
 

Die Skitouren des Berchtes­gadener Landes genießen nicht nur bei Einheimischen einen guten Ruf. Watzmann­kar, Hoher Göll durch das AI­peltal, Kleine und Große Reib’n sind klingende Namen und stehen bei vielen Skiberg­steigern auf der Tourenliste. Dann wären da noch die nordwestseitig gelegenen Täler der Hochkalter- und Hocheis­gruppe: Ofental, Steintal, Sit­tersbachtal und Hocheiskar – alles lange Unternehmungen, die besonders für das Früh­jahr geeignet sind. Auch das Blaueis, nördlich unterm Hochkaltergipfel, wird von gu­ten Skitourengehern befah­ren. Die Hochalm, unser hier beschriebener Tourentip, brei­tet sich nordnordöstlich des Hochkalters, unterhalb des Gratverlaufs Schärtenspitze Blaueisspitze aus. Eine Tour ohne Gipfel zwar, trotzdem steht sie den anderen be­kannten Berchtesgadener Skitouren nicht nach. Ein ganz besonderer Vorteil der Hoch­alm: Sie kann bei günstigen Schneeverhältnissen bereits im Früh- und natürlich im Hochwinter befahren werden. Zu diesen Zeiten sind herrli­che Tiefschneeabfahrten auf den reich gegliederten, weiten Almböden oberhalb der Wald­grenze möglich. Die Wand­fluchten der Blaueisspitze und des Hochkalters geben eine eindrucksvolle Kulisse ab.

Talort: Ramsau, 670 Meter, bei Berchtesgaden. Entweder über Bad Reichenhall, Hall­thurm, Bischofswiesen und Berchtesgaden oder über Siegsdorf, Inzell, Schneizl­reuth und Schwarzbachwacht zu erreichen.

Ausgangspunkt: Parkplatz 500 Meter westlich des Ortes, jenseits vom Bach.

Aufstieg: Vom Parkplatz lei­tet eine nicht zu verfehlende Forststraße zur Eckaualm. Man quert die große, flache Almwiese und steigt dann gut 250 Höhenmeter auf einem kleinen, auch im Winter er­kennbaren Weg durch den Wald zur verfallenen Mitterka­seralm auf. Von hier (Wald­grenze) in südwestlicher Rich­tung über die durch Mulden und sanfte Hügel geglieder­ten Hänge bis zum Punkt 2012, direkt unterhalb der Blaueisspitze. Etwa 4 Stunden vom Parkplatz.

Abfahrt: Wie Aufstieg. Der Forstweg ist meist bis ins Frühjahr hinein mit Skiern be­fahrbar.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Hochwintertour, die keine besonde­ren Schwierigkeiten aufweist. Beste Zeit: Dezember/Januar bis März. Die Hochalm ist nicht lawinensicher, deshalb nur bei entsprechend günstigen Schneeverhältnissen zu emp­fehlen.

Karte: Berchtesgadener Al­pen, Maßstab 1:50 000, her­ausgegeben vom Bayeri­schen Landesvermessungs­amt, München.

  • lisenser fernerkogel nordgrat
  • berberchtesgarden skigebiet
  • überschreitung hennesiglspitze
  • fleischbankpfeiler thaller
  • fleischbankpfeiler thaller stumhofer
  • kallbrunnalmen und see
  • fleischbankpfeiler rebitschrisse
  • "hochwildstelle normalweg"
  • wetterspitz ötztal
  • skitourenführer berchtesgadener alpen

Weather

Getting Location

Please Wait

0

N/A

N/A

N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A

 
 

More from our blog

See all posts
 
 
No Comments