Selbst- und Gefährtensicherung – Sicher sichern

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Der Standplatz ist der sichere Hafen im vertikalen Ozean aus Stein.« Wer auch immer das ge-sagt haben mag – vom Alpinldettern eine Ahnung hatte er auf alle Fälle! Ohne einen 100-prozentigen Standplatz gibt es kein Weitersteigen – dies sollte eine der Grundregeln beim Felsklettern sein. Die Zeiten des heroischen Alpinismus sind angst vorbei, in denen sich der Führende hinter einem Felsblock verspreizte und seinen Partner per Schultersicherung la Luis Trenker zu sich holte. Da sich diese Folge vor allem an Einsteiger ins alpine Klettern wendet, beschränken wir uns diesmal auf sogenannte »Plaisirrouten« – in denen finden sich als Stand- und Zwischensicherungen meist eingebohrte/geldebte, aber (fast) immer zuverlässige Haken; im nächsten Heft werden wir dann das Thema »Standplatzbau mit mobilen Sicherungsmitteln« behandeln.

Die Nabelschnur

Durch das Seil werden zwei Kletterer zu einer Seilschaft – aber nur dann, wenn sie sich ordentlich eingebunden haben! Dazu bindet man sich per Achterknoten oder per doppeltem Bulinknoten (siehe Bilder) ins Seilende ein – welchen Knoten man bevorzugt, bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen, wobei an-gemerkt sei, dass sich der doppelte Bulin nach starker Belastung (= Sturz) leichter öffnen lässt. Auch die Frage, ob man sich direkt in die beiden Schlaufen von Bein-und Bauchgurt einbindet oder in den die beiden verbindenden Seilring, bleibt Glaubenssache; wir bevorzugen die direkte Einbindung, weil sich dabei der Anseillcnoten näher am Körperschwerpunkt befindet (siehe Bilder unten).

Sind beide Kletterpartner ins Seil eingebunden, hat der Vorsteiger das erforderliche Material an seinem Sitzgurt geordnet und der Nachsteiger den Partner in die Sicherung genommen (Halbmastwurf oder Tube – je nach gusto), kann’s losgehen. Stopp – Partnercheck nicht vergessen! Dabei kontrolliert man gegenseitig, ob mit dem Anseilknoten und der Sicherung alles seine Ordnung hat. Wenn alles stimmt, kann die Reise durch den »vertikalen Ozean aus Stein« beginnen…

Der Kletter-Express

Wie eingangs erwähnt, wollen wir uns in dieser Folge ausschließlich mit »Plaisirrouten« beschäftigen. Diese sind mit sicheren Zwischenhaken mit klettergartenähnlichen Abständen ausgestattet; somit gibt es meist auch keine Orientierungsprobleme, da die Haken den Routenverlauf vorgeben. Die Zwischenhaken werden per Express-schlingen eingehängt und in diese kommt das Kletterseil. Dabei ist darauf zu achten, dass das Seil stets vom Fels weg nach au-ßen gehend in den Karabiner eingehängt wird (siehe Bild rechts), anderenfalls kann es passieren, dass das Seil über den Karabinerschnapper läuft und sich aushängt. Im eigenen Interesse achtet der Vorsteiger auch darauf, dass während des Kletterns das Seil nicht hinter seinen Beinen/Füßen entlangführt; dies würde im Fall eines Falles nämlich bedeuten, dass sich der Kletterer überschlägt.

Im sicheren Hafen

Irgendwann – spätestens aber, wenn die volle Länge des Seils ausgegangen ist – muss der Vorsteiger Stand machen. In unseren Plaisirrouten istder Stand leicht daran zu erkennen, dass zwei Haken nebeneinander oder (idealerweise) schräg versetzt

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