Hochwanner – TOURENTIPP WANDERN – Wettersteingebirge

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Der Wettersteinkamm ist der längste der drei von der Zugspitze ausstrahlenden Kämme des Wettersteingebirges. Und hier wird einer seiner markantesten Gipfel beschrieben.

Entgegen der „grünen“ Kategorie, unter der dieser Tourentip „läuft“, sei gleich zu Anfang vermerkt, daß der Hochwanner, 2744 Meter, weniger Bergwanderung als vielmehr große Bergtour ist. Wie dem auch sei: Lohnend ist die Ersteigung dieses wenig beachteten Wettersteinriesen allemal. Und anstrengend dazu.

Talort: Oberleutasch, Ortsteil Klamm, 1172 Meter.

Ausgangspunkt: Gaistal-Parkplatz, etwa 1200 Meter, unbefestigte Fahrstraße von Oberleutasch-Klamm.

Aufstieg: Vom Parkplatz auf der Gaistalstraße in 1 1/2 Stunden zur Tillfußalm, 1382 Meter (Sommerwirtschaft). Von dort auf bequemem Weg nördlich in weiteren 1 1/2 Stunden zu den Steinernen Hüttln, 1925 Meter. Jetzt auf dem Südsteig öst-lich zum Mitterjöchl, 2100 Meter. Nun nördlich auf dem Grasrücken, dann über Geröll mühsam zu einer Schrofenwand. Entweder durch eine breite, brüchige Rinne empor (I, am Einstieg Steinmann) oder links unterhalb des Abbruchs entlangqueren, bis man die Schrofenwand schräg rechts hinauf einfacher überlisten kann (Steinmänner). Rechts auf etwas exponiertem Steig ins Hochwannerkar, das, teilweise über geröllbedeckte Platten, im Bogen östlich bis zu einer Schulter gequert wird. Von dort nördlich über Geröll und schuttbedeckte Schrofen mühsam auf den Hochwannergipfel mit Kreuz und Signalstange. 3 1/2 bis 4 Stunden von der Tillfußalm.

Abstieg: Entweder auf der An-stiegsroute oder vom Mitterjöchl auf dem Südsteig bequem östlich bis unter den Predigtstuhl und über die Rotmoosalm, 1904 Meter, ins Gaistal zurück. Man erreicht es, südlich unterhalb der Hemermoosalm vorbei, eine Viertelstunde vor dem Parkplatz. 2 3/4 Stunden vom Hochwannergipfel.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit Großzügige, landschaftlich großartige, jedoch anstrengende Bergtour mit viel weglosem Gelände und brüchigem Fels im Schwierigkeitsgrad I. An manchen Stellen Steinschlaggefahr durch Voraussteigende. Sehr gute Kondition, absolute Trittsicherheit und Orientierungsvermögen erforderlich. Günstig von Anfang/Mitte Juli bis Mitte/Ende Oktober.

Fiihrer und Karte: Große Gipfelziele in den Ostalpen von Horst Höfler (Bruckmann Verlag, München). Alpenvereinskarte Wetterstein- und Miemingergebirge, Mittleres Blatt, Maßstab 1: 25 000.


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