Roßkopf – Zillertaler Alpen – TOURRENTIPP WANDERN

 
 

Der Roßkopf, 2844 Meter, ist neben dem Windbachtalkopf der zweite reine Bergwander­gipfel im Bereich der Richter­hütte. Allein diese beiden Zie­le lohnen ein Wochenende dort oben im entlegenen Re­fugium hoch über dem schö­nen Rainbachtal.

Talort: Krimml, 1072 Meter, im Oberpinzgau, Bahnstation.

Stützpunkt: Richterhütte, 2374 Meter, DAV-Sektion Bergfreunde Rheydt, bewirt­schaftet von Anfang Juni bis Ende September, 70 Schlaf­plätze. 5 bis 5 1/2 Stunden von Krimml auf landschaftlich prächtigem Zustieg entlang der Krimmler Wasserfälle, durch das Krimmler Achental und das Rainbachtal.

Aufstieg: Von der Hütte auf dem Zustiegsweg hinunter, bis oberhalb der Keesböden links (westlich) ein Steig ab­zweigt (Bezeichnung Roßkar­scharte, Zittauer Hütte), dem man folgt. Er führt in weitem Bogen an den das Rainbach­tal nordwestlich begrenzen­den Hängen entlang. Später auf einer mit Blöcken über­säten Hangterrasse (schöne Rückblicke zum südlichen Reichenspitzkamm) zur male­risch gelegenen Roßkarlacke, 2291 Meter. Von dort ins stille Roßkar und nordwestlich dem Steig folgend in die Roßkar­scharte, 2687 Meter. Nun nördlich des Kammverlaufs rechts über Blöcke auf den Gipfel des Roßkopfs. Etwa 2 bis 2 1/2 Stunden von der Rich­terhütte.

Abstieg: Auf der gleichen Route.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Land­schaftlich lohnende, prächti­ge Bergwanderung mit sehr schönen Ausblicken und traumhaften Rastplätzen, zum Beispiel um die Roßkarlacke, in der sich die Schlieferspitze (Venedigergruppe) spiegelt. Bei normalen Verhältnissen vollkommen unschwierig. Vom Gipfel aus sehr ein­drucksvoller Blick auf die Hauptgipfel der östlichen Zil­lertaler Alpen Reichenspitze, Hahnenkamm und Wildgerlos­spitze. Günstig während der Hüttenöffnungszeit, von Mitte Juni bis Ende September.

Führer und Karte: Alpenver­einsführer Zillertaler Alpen von Heinrich und Walter Klier (Bergverlag Rudolf Rother, München). Alpenvereinskarte Zillertaler Alpen, Ostliches Blatt, Maßstab 1:25 000.