Tofana di Mezzo Via ferrata Giuseppe Olivieri – TOURENTIPP KLETTERSTEIG

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Zwischenzeitlich gibt es im Bereich der Tofanen ein rich­tiggehendes Klettersteignetz. Der hier beschriebene Eisen­weg auf die Mittlere Tofana, 3243 Meter, ist nach wie vor der anspruchsvollste an den drei mächtigen Cortineser Bergriesen – und sollte es auch bleiben.

Ausgangspunkt: Rifugio Dibona, 2025 Meter, unterhalb des Südgrates der Tofana di Mezzo. Zufahrt auf zuletzt schlechter Straße vom Falza­regopaß her.

Zugang: Von der Dibonahütte auf Weg Nr. 421 in ‚A Stunde zur Capanna Pomèdes. Von dort über Geröll an die Felsen der Punta Anna, wo die Via ferrata Olivieri nach links zur Gratschneide hinausleitet. Man folgt der anspruchsvol­len, gesicherten Route bis auf die Punta, 2731 Meter. Von dort in eine Scharte hinunter und rechts auf einem gesi­cherten Band aufwärts, das zu einem Geröllfeld führt (von dort Abstiegsmöglichkeit zur Mittelstation Ra Valles der Tofana-Seilbahn). Links auf Steig zum Grat. Man folgt ihm (Si­cherungen) und steigt nach links auf einem Band in die Scharte vor dem Torre Gianni. An der sehr steilen Wand des Turmes zu einem Absatz. Dort den nach rechts verlaufenden Drahtseilen folgen. Eine sehr ausgesetzte Querung führt zu einem weiteren Absatz. Von diesem in die Scharte ober­halb des Bus de Tofana, ein großes Felsfenster, hinab (For­cella del Foro, 2910 Meter). Hier abermals (Not-)Abstiegs­möglichkeiten nach Ra Valles oder zum Rifugio Dibona. Weiter zum Gipfel der Tofana di Mezzo: Nordöstlich am oberen Rand eines Schneefel­des hinauf zu einem Felsauf­schwung. Man folgt den Siche­rungen bis zu ihrem Ende. Über Schrofen auf den Vorgip­fel und weiter zum höchsten Punkt. 4 1/2 bis 5 Stunden von der Capanna Pomèdes.

Abstieg: Am bequemsten mit der Seilbahn Freccia nel cielo (Himmelspfeil) bis Col Drusciè und über das Rifugio Duca d’Aosta zur Dibonahütte zu­rück. Empfehlenswert ist da­bei die Begehung des Sentie­ro Astaldi, ein kleiner, aber landschaftlich lohnender Um­weg. Gesamtgehzeit Col Drus­ciè-Dibonahütte 1 1/2 Stunden bei etwas über 200 Höhenmeter Gegenanstieg. Zweite Ab­stiegsmöglichkeit: Zurück zur Forcella del Foro, durch den Bus und südwestlich über steiles Geröll ins Vallonkar. Durch dieses auf Weg Nr. 421 zur Dibonahütte. 2 1/2 Stunden.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Aus­gesprochen lange, sehr an­spruchsvolle und teilweise äu­ßerst exponierte Tour. Nur für erfahrene und geübte Kletter­steiggeher, die Gewandtheit im Fels und gute Kondition haben. Dann wird die Route zum Genuß, andernfalls zur Quälerei. Das Schneefeld im oberen Teil des Anstiegs ver­langt Vorsicht. Günstigste Zeit ist von Juli bis September.

Hinweis: Bergsteiger mit erstklassiger körperlicher Ver­fassung können im Anschluß an die Via ferrata Olivieri die Tofana di Dentro, 3237 Meter, über Via ferrata Lamon und Via ferrata Formenton über­schreiten und zur Seilbahn­station Ra Valles absteigen. Das wäre eine der großzü­gigsten Klettersteigunterneh­mungen in den Dolomiten.

Führer und Karte: Kletter­steigführer Dolomiten von Horst Höfler und Paul Werner (Bergverlag Rudolf Rother, München). TCI-Karte Cortina d’Ampezzo, 1:50 000.

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