Birkenkofel – Sextener Dolomiten – TOURENTIPP HOCHTOUR

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Der Haunold ist der berühmte­re, der Birkenkofel (Croda dei Baranci) jedoch der schönere Berg. Wer ihn aus dem Puster­tal, etwa von Niederdorf, sieht, wird es gern bestätigen. 2922 Meter hoch ist dieser Haupt­gipfel der gleichnamigen klei­nen Gruppe in den Sextener Dolomiten, dessen Normalfüh­re hier beschrieben sei. Unter Kletterern ist der Birkenkofel Niemandsland im wahrsten Sinn des Wortes, und dies trotz einer über 600 Meter hohen, von tiefen Kaminen durchfurchten Nordwand. Sie dürfte lange, alpine Unterneh­mungen bieten, ganz im Ge­gensatz zum leichten, übli­chen Anstieg: Nur ein Katzen­sprung ist der Übergang vom südlich vorgelagerten Hoch­ebenkofel, und von dort aus läßt sich der von Norden so kühne Aufbau des Birkenko­fels nicht im geringsten ver­muten.

Talort: Toblach, 1209 Meter, im Pustertal (Bahnstation).

Ausgangspunkt: Straße To-blach – Schluderbach, knapp zwei Kilometer südlich des To­blacher Sees.

Aufstieg: Auf sehr steilem Serpentinenweg (blaue Mar­kierung) anstrengend empor, bis der Steig am Fuß des Ho­hen Kreuzstocks fast eben wird. Dann über Almböden hin­auf zum malerischen Mitter­alpelsee. Über eine steile Schuttreise in die Lückele­scharte, 2529 Meter. Jetzt nördlich über ein Felsband und durch eine unschwierige, schrofige Schlucht auf das breite Schuttdach des Hoch­ebenkofels. Unschwierig zum Gipfelzeichen desselben (2905 Meter). Nördlich auf und neben dem Grat, zuletzt durch einen kleinen Kamin (II oder Drahtseilsicherung) zum Kreuz des Birkenkofels. Gut 5 Stunden vom Ausgangspunkt.

Abstieg: Gleiche Route.

Hinweis: Die Lückelescharte kann man auch aus dem Inner­feldtal (Abzweigung auf der Straße Innichen – Sexten) und über die Dreischusterhütte er­reichen. Auf bezeichnetem Weg Nr. 9 wandert man über die Oberhütte und durch das zwischen Bullköpfen und Un­terebenkofel eingeschnittene Tal zur Scharte; kürzer, weni­ger steil, jedoch landschaft­lich vielleicht nicht ganz so reizvoll.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Aus­gesprochen schöne, ruhige, jedoch sehr lange, anstrengende und bergsteigerische Erfahrung fordernde Tour. Herrliche Ausblicke auf be- rühmte Berge der Sextener Dolomiten. Günstig von Mitte Juli bis Ende September/An­fang Oktober.

Führer und Karten: Kleiner Führer durch die Sextener Do­lomiten von Alois Haydn; Al­penvereinsführer Sextener Dolomiten von Richard Goe­deke (beide Bergverlag Ru­dolf Rother, München). Kom­paß-Wanderkarte, Blatt 58 (Sextener Dolomiten); Frey­tag & Berndt-Wanderkarte, Blatt S 3 (Pustertal – Bruneck – Drei Zinnen), Maßstab 1:50 000.

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