Umrundung des Langkofelstocks – Westliche Dolomiten – TOURENTIPP WANDERN

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Hier sei nun eine Tour vorgestellt, die eine Bergwanderung im wahren Sinne des Wortes ist – einfach nur Wandern im Gebirge; ohne Schwierigkei­ten, ohne Gipfelehrgeiz, aber mit einer Fülle von einzigarti­gen landschaftlichen Eindrücken. Der Langkofelstock ge­hört zu den markantesten Massiven in den Dolomi­ten. Im Verlauf einer Umrun­dung prägen sich seine verschiedenen „Gesichter“ ein.

Talort: Wolkenstein (Selva), 1539 Meter, im Grödental.

Ausgangspunkt: Sellajoch­haus, 2179 Meter, westlich unterhalb des Scheitelpunkts der Sellapaßstraße.

Die Tour: Entweder man wan­dert gleich vom Sellajochhaus nördlich auf herrlichem Weg durch das Blockgewirr der „Steinernen Stadt“ zur Comici­hütte, 2155 Meter. Dann nord­westlich ab- und wieder leicht ansteigend an den mächtigen Langkofelnordwänden vorbei zum Sattel am Piz Ciaulong, oberhalb der Liftbergstation Mont de Soura. Nun südlich gegen das Langkofelkar und oberhalb des malerischen, von Seilbahnerschließungs­plänen bedrohten Confinbo­dens westlich hinüber zum Piz da Uridl, 2112 Meter, einem herrlichen Aussichtspunkt. Dann südlich auf Geröllsteig bequem bis unter das Fassa­joch, 2302 Meter, hinüber und östlich rasch zur Plattkofel­hütte, 2256 Meter. (Von dort aus kann der Plattkofel, 2960 Meter, etwas mühsam über seine westseitige Schuttab­dachung in etwa 2 1/2 Stunden erstiegen werden; Trittsicher­heit ist angenehm.) Von der Plattkofelhütte wandert man schließlich auf dem prächti­gen Friedrich-August-Weg ohne Mühe zum Sellajoch zu­rück. Gesamtzeit: 6 1/2 Stunden.

Variante: Wer es wilder mag, fährt vom Sellajochhaus mit dem Tonnenlift zum Rifugio Demetz, 2679 Meter, in der Langkofelscharte – zwischen Langkofeleck und Fünffinger­spitze – hinauf. Sicherlich kön­nen an letzterer oder am Fassaner Band des Langkofel­normalanstiegs Kletterer be­obachtet werden. Bergwande­rer „fahren“ über den Schutt nordwestlich ins Langkofelkar ab und erreichen die Langko­felhütte inmitten eines wilden Felsenzirkus. In gleicher Rich­tung weiter gegen den Confinboden, wo man Anschluß an die eingangs beschriebene Runde findet. Gesamtzeit: 4 bis 4 1/2 Stunden.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Ein­fache, jedoch landschaftlich prächtige Bergwanderung. Für den Abstieg ins Langkofelkar ist Trittsicherheit angenehm. Günstig ab Mitte Juli bis Mit­te/Ende Oktober, nicht aber während der italienischen Sommerferienzeit im August.

Führer und Karte: Kleiner Führer durch das Grödental von Alois Haydn (Bergverlag Rudolf Rother, München). Alpenvereinskarte Langko­fel-/Sellagruppe, 1:25 000.

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