Richterspitze Nordgrat – Zillertaler Alpen – TOURENTIPP KLETTERN

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Die Richterspitze, 3054 Meter, ist der am wenigsten schwie­rig zu ersteigende Gipfel des von der Reichenspitze nach Süden ziehenden Felskam­mes. Er endet mit dem Dreiecker oberhalb der Prettau, der nordöstlichen Verlängerung des Ahrntales, und weist eine Reihe herrlicher Klettergipfel auf. Der Richterspitze-Nord­grat ist eine schöne, kurze Kletterei an bestem Fels und eignet sich gut als Eingehtour für die rassigen Aufgaben in der südlichen Reichenspitz­gruppe. Einige wenige Haken stecken. Die Kletterlänge be­trägt etwa 280 Meter. Zeit: Etwa 1 1/2 Stunden vom Ein­stieg in der Richterscharte.

Schwierigkeiten: IV- (eine Stelle), wenige Meter III +, eini­ge Stellen III, meist II.

Talort: Krimml, 1067 Meter, im oberen Pinzgau, am Fuß der berühmten Krimmler Wasser­fälle. Krimml ist entweder über die Gerlospaßstraße oder über den Paß Thurn zu errei­chen und außerdem Endsta­tion der Pinzgauer Lokalbahn ab Zell am See.

Stützpunkt: Richterhütte, 2374 Meter, oberhalb des Rainbachtalschlusses. Von Krimml durch das Krimmler Achental bis zum Krimmler Tauernhaus und durch das Rainbachtal zur Hütte. Etwa 5 1/2 Stunden von Krimml.

Zugang: Wie bei Tourentip „Zillerspitze“ in die Richter­scharte, 2893 Meter. Dort Ein­stieg.

Übersicht: Die Route verläuft zunächst über einige Seillän­gen auf der Westseite des Grates, dann klettert man meist entlang der Gratlinie. Ein abweisender Aufschwung kurz vor dem waagrechten Gipfelgrat wird östlich auf einem schmalem Band um­gangen.

Die Führe: Von der Richter­scharte mit Rechts-Links­Schleife auf den ersten klei­nen Gratturm (III), jenseits zwölf Meter abseilen (Haken) und wenige Meter dem Grat folgen. Ein großer Aufschwung wird auf der Westseite umgan­gen: über schräge Bänder zu einer abdrängenden Ecke, um diese herum (III), dann auf schmalen Leisten (II, sehr schön) nach rechts zu einer abgespaltenen Platte. Auf die­se empor und mit Spreiz­schritt nach links auf ein schmales Band (IV—). Unschwierig auf der Westseite etwa 40 Meter weiter. Aber­mals um ein Eck herum (II) und wieder auf unschwieri­gen Bändern einen Gratauf­schwung umgehen. Nun direkt der Gratlinie folgend (II) zu ei­nem kleinen, steilen Gratkopf, den man direkt überklettert (III). Über einen schönen Reit­grat (II) an den letzten glatten Aufschwung. Zwei Meter di­rekt hinauf (II), dann mit Spreiz­schritt nach links auf ein schmales Band (III). Man folgt ihm zwei Meter zu Haken. Nun gerade empor (III+) und nach sechs Metern links auf den Grat. Über die zerhackte Schneide (Stellen II) rasch zum Gipfelkreuz.

Abstieg: Vom Gipfel über den markierten, unschwierigen Südgrat (leichte Blockklette­rei, zuletzt kurze Steilstufe mit Seilsicherung) in die Gamsscharte, 2976 Meter. Von dort auf markiertem Steig zur Richterhütte zurück. Etwa 1  3/4 Stunden vom Gipfel.

Führer und Karte: Alpenver­einsführer Zillertaler Alpen von Heinrich und Walter Klier (Bergverlag Rudolf Rother, München). Alpenvereinskarte Zillertaler Alpen, Östliches Blatt, Maßstab 1:25 000.

 

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