Bellenhöchst – Berner Oberland – TOURENTIPP WANDERN

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Der Bellenhöchst, 2095 Meter, auch Bällehöchst genannt, ist der nordöstlichste, wenig be­deutende Ausläufer des Sul­eggkammes. Trotzdem gilt dieser bescheidene Gipfel als Wanderziel von hohem Reiz. Grund hierfür ist neben der ausgesprochen schönen Alm­landschaft oberhalb der Wald­grenze die herrliche Sicht auf Thuner und Brienzer See so­wie rundum auf die Berner Al­pen, allem voran das Dreige­stirn Eiger, Mönch, Jungfrau.

Talort: Wilderswil, 601 Meter, zwischen Thuner und Brienzer See im Berner Oberland gele­gen.

Ausgangspunkt: Saxetwald, 1 103 Meter. Zu erreichen auf der schmalen, sehr steilen und gewundenen Bergstraße von Wilderswil durch den Syti­wald bis in Nähe einiger Wohn­häuser, 1093 Meter. Dort, nahe des Müllabladeplatzes, scharf links abbiegen und nach Nordosten, auf der Forst­straße bleiben, bis der be­schilderte Ausgangspunkt er­reicht ist.

Aufstieg: Durch den dichten und sehr steilen Saxetwald auf schmalem Steig mit vielen Kehren nach Südosten hinauf. Bei 1400 Meter leitet der Pfad etwas in die Felsen hinein (kur­ze Seilsicherung) und verläßt schließlich den Mischwald bei 1560 Metern. Dann nach Süd­westen, an einer kleinen Hütte vorbei, bis sich der Weg all­mählich in der weiten Wiese verliert. Weißrotweiß gestri­chene Pfosten markieren die Anstiegsroute, bis oberhalb der Alpe Schlipf wieder eine ausgetretene Spur erreicht wird. Diese führt am Rande steiler Hänge, anfangs etwas durch Geröll, später zwischen steilen Felsplatten hindurch, zu den Wiesen der Bellenalpe. Über die weiten Matten, mit herrlichem Blick zum Schwal­mere, geht es nun bis kurz vor die Hinder Bellenalp, 1768 Meter. Noch vor der Hütte biegt man scharf links ab und steigt nach Nordosten, gera­dewegs zur Usser Bellenalp, 1883 Meter, hinauf. Etwas oberhalb der Almhütte wen­det sich der Weg wieder nach rechts und leitet nach Süden, über die vom Vieh arg beein­trächtigten Wiesen, in den 1998 Meter hoch gelegenen Sattel oberhalb der Tschingel, zwischen Sulegg und Bellenhöchst. Aus dem weiten Sattel folgt man dem links ausge­schilderten Weg in nordöstli­cher Richtung, den breiten Höhenrücken entlang, bis zum weiten, nach drei Seiten steil abbrechenden Gipfelplateau. 3 bis 3 1/2 Stunden vom Aus­gangspunkt Saxetwald.

Abstieg: Auf der gleichen Route wie Aufstieg.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Land­schaftlich großartige Wande­rung, die anfangs sehr steil durch dichten Wald verläuft. Schön im Sommer und Herbst, bis zum ersten Schnee.

Karte: Landeskarte der Schweiz, Blatt 5004 (Zusam­mendruck Berner Oberland), Maßstab 1:50 000.

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