Guffert Westgrat – Rofangebirge – TOURENTIPP KLETTERN

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Der Westgrat auf den Guffert­westgipfel, 2180 Meter, ist eine ziemlich lange, nicht zu unterschätzende Grattour, die nicht zuletzt auf Grund ihres langwierigen Zustiegs enorme Kondition verlangt. Zwar ist die Führe im allgemeinen un-schwierig, sie wird aber immer wieder durch kurze, schwieri­ge Aufschwünge mit festem Fels unterbrochen. Einige Ha­ken stecken, die Kletterlänge beträgt etwa 2500 Meter. Zeit: Wenn an den schwierigeren Stellen gesichert wird, etwa 3 bis 4 Stunden bis zum Haupt­gipfel.

Schwierigkeiten: III + (zwei Stellen), teilweise II und III, überwiegend I und Gehgelän­de.

Talort: Steinberg am Rofan, 1015 Meter. Von Achental (auf der Strecke Achen­paß-Achensee) auf schmaler Asphaltstraße zu erreichen.

Zugang: Auf dem üblichen Guffertsüdanstieg vom Pul­vererhof durch den Bärenwald bis dorthin, wo die von der Hauptgipfelsüdkante talwärts ziehenden, glattgescheuerten und latschengesäumten Fels­rinnen erreicht werden. (Der bezeichnete Guffertanstieg zweigt hier scharf nach rechts ab). Unter den gesamten Süd­abstürzen zieht nun ein deut­lich sichtbares Steiglein fast waagrecht nach Westen. Man folgt ihm so lange, bis es sich unterhalb eines kleinen Schuttkars verliert. Nun direkt unterhalb der Wände westlich bis zum Ansatz des Westg rats. Etwa 3 Stunden von Stein­berg. Der Zustieg ist während des Hochsommers sehr heiß.

Die Führe: Durch eine Rinne (Stellen III) etwa zwölf Meter empor zu Schrofen. Links vom Grat hinauf zu einem kleinen, senkrechten Aufschwung, der durch eine glatte Wand ge­kennzeichnet ist. Unschwierig auf ein schmales Band und auf diesem (II) nach links in leich­tes Gelände. Ohne Schwierig­keiten weiter zu einem gro-Ben, mit glatter Wand abbre­chenden Aufschwung. Links der Wand befindet sich eine moosige Nische. Unschwierig in diese, dann an kleinen Grif­fen links heraus (III+, Haken) und weiter nach links queren (II) zu Latschen. Nun etwa 150 Höhenmeter unschwierig auf dem Grat weiter. Eine etwa 30 Meter hohe Wandstufe über­windet man zuerst schräg nach rechts aufwärts (III +, Haken), dann gerade empor in leichtes Gelände. Der näch­ste, abweisend wirkende Auf­schwung wird durch einen ka­minartigen Riß erklettert (15 Meter, II, kurze Stellen III). Da­nach meist unschwierig teil­weise über den nun waag­recht verlaufenden Grat, teils an der Nordseite querend zum Westgipfel.

Übergang zum Hauptgipfel. Etwas westlich des höchsten Punktes zieht nach Süden eine grasige Rippe hinab. Über diese unschwierig etwa 50 Meter abwärts auf ein breites Grasband. Auf Pfadspuren das Band gegen die Scharte zwischen West- und Hauptgipfel verfolgen. Kurz vor der Scharte befindet sich eine plattige, etwa vier Meter lange Unterbrechung (III). Von der Scharte unschwierig auf Bän­dern südlich um den Gipfel­aufbau herum, bis man auf die Sicherungen des Normalwe­ges trifft. Etwa 1/2 Stunde vom Westgipfel.

Abstieg: Auf dem bezeichne­ten Guffertsüdanstieg nach Steinberg hinunter. Führer:,,Leichte Klettertouren Nördliche Kalkalpen“ – Die schönsten Führen zwischen Lechquellen- und Tennenge­birge – von Horst Höfler (Bruckmann Verlag, München).

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