Werfener Hochthron Südgrat – Tennengebirge – TOURENTIPP KLETTERN

No Comments
 
 

Der Werfener Hochthron, 2360 Meter, ist der am weite­sten nach Süden vorgescho­bene Gipfel des noch über­wiegend stillen Tennengebir­ges. Von Südwesten gesehen ein markantes Dreieck, gehört der reine Kletterberg auch zu den formschönsten Erhebun­gen dieser Gebirgsgruppe zwischen Berchtesgadener Alpen und Dachstein. Während die Süd- und Südwest­wand überwiegend schwieri­ge Klettereien bieten (die Hittinger-Lanz-Führe wurde in den letzten Jahren zur absolu­ten Modetour im IV. und V. Grad), ist der Südgrat, die Normalroute des Hochthrons, eine verhältnismäßig leichte Tour. Aufgrund der unzulängli­chen Beschreibung im AV-Führer und wegen der dort aufscheinenden Unterbewer­tung hat der Hochthronsüd­grat hier seine Berechtigung als Tourentip. Es handelt sich um teilweise anregende Klet­terei in mitunter brüchigem Gestein. Der obere Abschnitt ist bei Nässe heikel, ferner herrscht in den Rinnen Stein­schlaggefahr durch Vorausge­hende. Da und dort sind ver­waschene, rote Markierungen zu erkennen. Es stecken keine Haken. Der Höhenunterschied beträgt etwa 350 Meter. Zeit: 1 1/2 bis 2 Stunden vom Ein­stieg.

Schwierigkeiten: III (insge­samt 12 Meter), überwiegend I und II, vielfach Gehgelände und leichte Schrofen.

Talort: Werfen, 548 Meter, im Salzachtal und an der Tauern­autobahn gelegen, Schnell­zugstation.

Ausgangspunkt: Berggasthaus Mandegg, 1202 Meter, von Werfen über eine maut‑ pflichtige Straße mit Kfz zu erreichen.

Stützpunkt: Werfener Hütte, 1969 Meter, von Mandegg in etwa 11/2 bis 2 Stunden zu er­reichen.

Zugang: Von der Hütte links auf Geröllsteig bis unter die Einstiegsrinne, etwa 5 Minu­ten. In ihr zuerst über Grasstu­fen, dann nach links über gras­durchsetzte Schrofen zum Einstieg unterhalb der Steilab­brüche (bis hierher deutliche Trittspuren).

Übersicht: Die ersten zwei Seillängen verlaufen rechts durch Rinnen und kurze Ka­minstücke, der weitere An­stieg führt links der Gratlinie zum Hochthron empor.

Die Führe: Rechts über eine fünf Meter hohe Wandstufe (II) in eine Rinne, durch sie links empor, direkt über einen Klemmblock hinweg (III) und zu einem zweiten Klemm­block, den man an kleingriffi­ger Wand links umgeht (III). Un-schwierig in eine kurze Schutt­rinne, in ihr hinauf und links über Grasschrofen auf den begrünten Grat. Rechts zu ei­nem Schartl. Nun rechts (im Abstiegssinn) hinunter (II, teil­weise brüchig) und fallender Quergang nach rechts zu markanter, breiter Rinne. In der Rinne schwierig über eine fünf Meter hohe Stufe hinweg

 

(III) und so weit empor, bis brü­chiger Steilfels ein direktes Hochsteigen verwehrt. Hier links hinauf, rechts in eine Rin­ne (II) und durch sie auf den Grat. Nun immer den deutli­chen Spuren bis zum Gipfel­grat folgen (grasdurchsetzte Schrofen, I). Nach einer kurzen Rechtsquerung und kurzem Abstieg hinauf zum Kreuz.

Abstieg: Auf der gleichen Route.

Führer:,,Leichte Klettertouren Nördliche Kalkalpen“ – Die schönsten Führen zwischen Lechquellen- und Tennenge­birge – von Horst Höfler (Bruckmann Verlag, München).

  • hoher göll
  • alpinklettern im zillertal
  • leichtes alpinklettern tessin
  • skitour daberspitze
  • youtube schitour tennengebirge trog
  • alpi vallesi
  • lezení Piz Badile
  • alpenvereinskarte kaisergebirge
  • ダッハシュタイン スキー
  • hochthron beklimmen

Weather

Getting Location

Please Wait

0

N/A

N/A

N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A

 
 

More from our blog

See all posts
 
 
No Comments