Reither Spitze und Seefelder Spitze – Karwendelgebirge – TOURENTIPPk WANDERN

 
 

Reither und Seefelder Spitze sind, wie ihre Namen schon vermuten lassen, die „Haus­berge“ der gleichnamigen An­siedlungen an der Karwendel­westseite. Beide Berge gehö­ren der Erlspitzgruppe an und lassen sich im Zuge einer net­ten Rundwanderung, die mit Seilbahnhilfe zu einer Halb­tagestour verkürzt werden kann, ersteigen. Besonders die Reither Spitze gilt als altbekannter Aussichtsberg er­sten Ranges.

Talort: Seefeld in Tirol, 1 180 Meter, Station der Bahnstrek­ke Garmisch-Innsbruck.

Ausgangspunkt: Bergstation der Kabinenbahn unterhalb des Harmelergipfels.

Aufstieg: Von der Station ent­weder den Gipfel des Harme­ler westlich umgehend oder über ihn hinweg ins Reither Joch, 2197 Meter. Von dort südöstlich auf gutem Steig zur Reither Spitze, 2373 Meter. 3/4 bis 1 Stunde.

Übergang zur Seefelder Spitze: Zurück ins Reither Joch. Nun nordöstlich im Rei­ther Kar abwärts und dem Steig in nördlicher Richtung folgen, der bequem unterhalb der Abbrüche des Verbin­dungsgrates Reither Spitze-Seefelder Spitze entlangzieht. Bald Weggabelung: Der Weg zur Seefelder Spitze leitet rechts empor und zuletzt von Süden her auf den Gipfel, 2220 Meter. Etwa 1 Stunde von der Reither Spitze.

Abstieg: Nördlich auf beque­mem Weg rasch zum Seefel­der Joch, 2064 Meter (Seil­bahnstation). Entweder mit der Kleinkabinenbahn zur Roßhütte und von dort mit Standseilbahn nach Seefeld oder zu Fuß in etwa 1 4 Stun­den dorthin.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit:: Kurze, nette Bergwanderung. Die ge­ringe Mühe wird mit herrlichen Ausblicken belohnt. Sehr schön ist die Schau auf die Gipfel der Erlspitzgruppe. Im Westen beeindrucken Wetter­stein und Mieminger Kette. Für die Tour ist Trittsicherheit er­forderlich. Günstig von Ende Juni bis Mitte Oktober.

Führer und Karte: Kleiner Karwendelführer von Heinrich und Walter Klier (Bergverlag Rudolf Rother, München). Al­penvereinskarte Karwendel­gebirge, Westliches Blatt, Maßstab 1:25 000.