Hundskopf – Karwendel – TOURENTIPP KLETTERSTEIG

No Comments
 
 

Der Hundskopf, 2242 Meter, in der Alpenvereinskarte als Wal­der-Zunterkopf bezeichnet, ist östlicher Eckpunkt der Glei­ersch-Halltal-Kette des Kar­wendels. Mehr als 1600 Hö­henmeter ragt er über dem Inntal auf. Dank der Gnaden­waldhöhenstraße, die bis zur Hinterhornalm emporführt, schrumpfen die eineinhalb-tausend auf gute siebenhun­dert Meter Aufstieg, also fast zu einer Halbtagestour. Dies gilt auch für den „Felix-Kuen‑Weg“, der im Rahmen einer netten Rundtour begangen werden kann – ein kurzer Klet­tersteig für Tage, an denen man nicht recht weiß, was man tun soll …

Talorte: Hall (früher Solbad Hall), 561 Meter (Eisenbahn­station), und Absam, 644 Me­ter, wenige Kilometer östlich von Innsbruck/Tirol im Inntal gelegen.

Stützpunkt: Hinterhornalm, 1 524 Meter, Zufahrt von Absam nördlich zum Wirtshaus Walder Brücke und östlich hin­auf nach St. Martin im Gnaden­wald. Dort links zur Mautsta­tion und über die gutausge­baute, landschaftlich sehr anregende, aussichtsreiche Bergstraße zur Hinterhornalm.

Aufstieg: Auf Weg Nr. 7 zum Hundskopfostgrat und der Be­zeichnung folgend zu einer Weggabelung. Nun auf dem nach rechts führenden Steig auf der Nordseite zum Ein­stieg des „Felix-Kuen-Weges“. Man folgt den Drahtseilen in die „Mannt- und Weibele­scharte“ zwischen Hundskopf und Walderkampspitze. Nun links über Klammern steil em­por und in einer Rinne schräg rechts zu Absatz. Über eine Leiter zu weiteren Klammern und auf den Gipfelgrat, dem man östlich bis zum Gipfel­kreuz folgt. Etwa 2 Stunden von der Hinterhornalm aus.

Abstieg: Über den rot be­zeichneten, waagrechten Grat nach Osten, dann in der Süd­flanke des Grates abwärts, bis er sich zusammenschnürt. Luftig unmittelbar über den Grat, dann wieder an der Süd­flanke tiefer zu einem ausge­setzten Gratstück (Drahtseile). Bald danach wird die erwähn­te Weggabelung erreicht. Von dort auf dem Zustiegsweg zur Hinterhornalm zurück. 1 bis 1% Stunden vom Gipfel.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Lufti­ge, relativ kurze und sehr ge­künstelt wirkende Steiganla­ge, trotzdem – gerade für Frühsommer und bis in den späten Herbst hinein – sehr beliebt. „Sauberes“ Gehen we­gen viel Gerölls ratsam. Ab­stieg über den teilweise recht schmalen Ostgrat luftig, je­doch guter Fels. Die Tour ist vor allem für Klettersteigneu­linge zu empfehlen.

Führer und Karte: Kleiner Karwendelführer von Heinrich Klier und Fritz März; Kletter­steigführer Nördliche Kalkal­pen West von Paul Werner (Bergverlag Rudolf Rother, München). Mittleres Blatt, Maßstab 1:25 000.

  • alpen karte
  • griesenau stripsen skitours
  • karwendel klettersteig
  • grasköpfl
  • escalada karwendel
  • spertental klettersteig
  • wanderung sylvensteinspeicher grasköpfl
  • hinterhornalm hundskopf
  • lezení v bavorských alpách
  • sonnjoch karwendel

Weather

Getting Location

Please Wait

0

N/A

N/A

N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
N/A
 
 

More from our blog

See all posts
 
 
No Comments