Hoher Göll Westwand – Berchtesgadener Alpen – TOURENTIP KLETTERN

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Die konkave Westwand des Hohen Göll, 2522 Meter, bildet den grandiosen Schluß des Endstales – eines der bekann­testen und schönsten Land­schaftsbilder in den Berchtes­gadener Alpen! Mit ihren Trich­tern und Pfeilern gehört die Göllwestwand nicht nur zu den begehrtesten, sondern auch zu den optisch beste­chendsten Wänden der Nördlichen Kalkalpen. In Nachbar­schaft der Trichteranstiege gibt es eine äußerst lohnende Route III. Grades: die Bran­densteinführe aus dem Jahr 1920. Bei ihr handelt es sich um ausgesprochen schöne Kletterei an festem, hervorra­gend griffigem Fels; sämtliche erforderlichen Stand- und Zwi­schenhaken stecken, die Klet­terlänge beträgt etwa 480 Me­ter.

Schwierigkeiten: III + (ge­samter Ausstiegskamin), meh­rere Stellen III, überwiegend II, zwischendurch auch Gehge­lände.

Zeit: 2 1/2 bis 3 Stunden vom Einstieg.

Talort: Berchtesgaden, 540 Meter (Bahnstation).

Ausgangspunkt: Scharitz­kehlalm, 1046 Meter, von Berchtesgaden mit Kfz auf landschaftlich herrlicher Stra­ße über den Obersalzberg zu erreichen. Auch Busverbin­dung.

Zugang: Von Scharitzkehl östlich erst auf Fahrsträß­chen, dann über einen Steig in den Schluß des Endstales und direkt zum Fuß der Göll­westwand. Etwa 3/4 Stunden vom Parkplatz.

Übersicht: Links des linken („Großen“) Trichters zieht eine markante Rampe sehr steil schräg nach links aufwärts. Über sie verläuft die Bran­densteinführe.

Die Führe: Über den Schro­fenvorbau, immer den logisch­sten und einfachsten Möglich­keiten folgend, auf ein ausge­prägtes Band (Standhaken). Von dort schräg rechts hinauf, über eine Rampe nach links empor und gerade über eine Platte (lll, Haken) zu Stand. Nun links durch eine Rinne (11, 1) zu einem weiteren Standplatz. Dann über leichtes Gelände zu einer brüchigen Wandstufe. An ihrer rechten Seite hinauf (lll). Oben rechts heraus und über ein Schrofenband nach rechts absteigen. Von seinem Ende schräg links an grasdurchsetztem, griffigem Fels (Stellen lll, meist ll) zu Stand­haken. Weiter über eine steile Wandstufe zu einem Absatz. Nun schräg links immer steiler bis unter einen fast senkrech­ten Aufschwung, den man links umgeht (III, zwei Haken). Dann über leichten Fels zu Stand. Schräg rechts un-schwierig bis unter eine steile Wandstufe. Gerade empor (III) und rechts zum Ansatz eines Kamins (Sanduhr). 25 Meter im Kamin (lll+, mehrere Haken) zu Stand. Dann an leichtem Fels zum Ausstieg links unter­halb des „Trichterwiesls“.

Abstieg: Man folgt vom Aus­stieg den deutlichen Steigspuren nach links zum „Brotzeitplatz“. Von dort zieht sich die Abstiegsroute unterhalb des Mannlgrates nach Westen (Steigspuren), um im unteren Abschnitt auf den unter Ein­heimischen so genannten „Steftensteig“ zu treffen. Es ist dies die rascheste Abstiegs­möglichkeit aus der Göllwest­wand. Sie fordert absolute Trittsicherheit und das Be­herrschen des II. Schwierig­keitsgrades im Abstieg. Etwa 2 Stunden bis Scharitzkehl. Führer. „Leichte Klettertouren Nördliche Kalkalpen“ von Horst Höfler (Bruckmann Ver­lag, München).

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