Risserkogel – Bayerische Voralpen – Mangfallgebirge – wandern

 
 

Der Risserkogel, 1826 Meter, ist höchster der Tegernseer Berge, wenn man einmal vom Grenzgipfel Halserspitz in den Blaubergen absieht. Mit seinem felsigen Trabanten, dem Plankenstein (siehe Tou­rentip im Heft 1 1 /84), gehört der Risserkogel zu den mar­kanten Bergen in den Bayeri­schen Voralpen. Meist wird er vom Wallberg herüber, auf dem Alpinlehrpfad über das Grubereck, bestiegen. Sehr schön kann man ihn aber auch von Osten, aus dem Tal der Rottach, erwandern.

Talort: Rottach-Egern am Tegernsee, 740 Meter.
Ausgangspunkt: Parkplatz ca. ein Kilometer im Nordwesten der Monialm, im Tal der Rottach.

Aufstieg: Vom Parkplatz auf geteertem Sträßchen zur Siebelalm. Noch ehe man sie erreicht, zweigt in südlicher Richtung ein Steig ab, der über Wiesen, später durch Wald, emporleitet zur Riedereckalm. Hier verläßt man den zum Riederecksattel führenden Weg nach links, geht an der Alm vorbei und quert auf kleinem, unmarkiertem Steig nahezu waagerecht in einen Sattel zwischen Risserkogel und Lahnerkopf. Weiter auf dürftigen Steigspuren südlich unter dem Risserkogel zur herrlich gelegenen Bernauer­alm, 1454 Meter. Von hier auf dürftig markiertem Steig westlich durch Latschen auf den Risserkogel-Südwestgrat. Über ihn sehr steil durch Lat­schengassen zum Gipfel­kreuz. Etwa 2 1/2 bis 3 Stunden.

Abstieg: Kurz auf dem Steig zum Grubereck westlich ab­wärts und auf teilweise gesi­chertem Schrofensteig nörd­lich zum Plankensteinsattel hinunter. Östlich auf teilweise schrofendurchsetztem Steig unter dem Risserkogel durch und zum Riederecksattel. Mit Kehren zur Riedereckalm und auf dem Anstiegsweg zurück ins Tal der Rottach. Etwa 2 Stunden vom Gipfel.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Land­schaftlich prächtige, teilweise einsame Bergwanderung, die etwas Trittsicherheit verlangt. Besonders schön im Spät­sommer und Herbst.

Karte: Mangfallgebirge, Maß­stab 1:50 000, herausgege- ben vom Bayerischen Lan- desvermessungsamt.