Nebeleck Losbichl – Skitour – Radsrädter Tauern

 
 

Auch diese Tour finden Sie im Gebiet um die Filzmoosalm. Sie ist im Vergleich zum Filz­mooshörndl bergsteigerisch etwas anspruchsvoller. Der Nebeleck-Hauptgipfel kann gar nur über einen sehr schar­fen Grat mit kurzen Kletter­stellen erreicht werden. Aber dies wäre bereits eine Fleiß­aufgabe! Wie am Filzmoos­hörndl lohnt auch hier ein grandioses Gipfelpanorama,

in dem vor allem die Hohen Tauern dominieren, die nicht sehr lange Aufstiegsmühe.

Talort: Großarl, 924 Meter, im gleichnamigen Tal. Zufahrt siehe Filzmooshörndl.

Ausgangspunkt: Filzmoos­alm, 1710 Meter, im Schluß des Ellmautals. Zufahrt und Aufstieg siehe ebenfalls Filz­mooshörndl.

Aufstieg: Von der Filzmoos­alm nach Südosten über die sanften Hänge etwa 100 Hö­henmeter hinauf zu einem steil abfallenden Rücken. Nur wenig steigend über das welli­ge, von Bachläufen zerschnit­tene Gelände in Richtung Osten. Zuletzt wieder steiler in den Sattel am Südfuß des Berges. Nun entweder mit Ski oder zu Fuß auf den Nebeleck-Westgipfel, 2159 Meter. Bei guten Verhältnissen kann man über den luftigen Grat (kurze Kletterstellen) den Hauptgipfel erreichen. Etwa 1 1/4 Stunden von der Filzmoos­alm.

Übergang zum Losbichl: Vom Westgipfel Abstieg über den meist freigeblasenen Grat in den Sattel zwischen Nebeleck und Losbichl. Dann wieder leicht ansteigend auf letzteren, 2048 Meter.

Abfahrt: Hindernislose Ab­fahrt über 850 Höhenmeter direkt nach Grundlehen. Die Hänge sind, von einigen kur­zen Stellen abgesehen, nicht besonders steil, bieten jedoch bei guten Verhältnissen ein herrliches Tiefschneevergnü­gen.

Charakter, Schwierigkeiten und beste Jahreszeit: Nach Norden bzw. Nordwesten ge­richtete Hänge. Relativ lawi­nensicher. Günstigste Zeit Hochwinter bis Mitte März. Führer und Karte: Alpenver­einsskiführer Ostalpen Band 2, Neuauflage 1984, von Die­ter Seibert (Bergverlag Rudolf Rother, München). Kompaß-Wanderkarte Blatt 80 (Groß­arltal – Kleinarltal), Maßstab 1:50 000.