Monte Carone (1621 m) – Gardaseeberge

 
 

Aufstieg: Vom Bergdorf Pregàsina (532 m) auf einer schmalen Straße südwärts mit ersten Tiefblicken auf den Gardasee ins Val Palaer. An der kleinen Senke im Rücken der Punta dei Larici (9o8 m) leitet die Piste un­mittelbaran den Rand des Steilab­sturzes. Wer bis zu der markanten Kuppe vorgeht, wird mit einem atem­beraubenden Tiefblick belohnt. Bei derex-Malga Palaer(946 m; Quelle) verlässt man die Straße nach links. Nun zunehmend steiler im Wald aufwärts zum Passo Rocchetta (1150 m), der seinen Namen von einem mar­kanten Felszacken hat. An der Scharte rechts kurz bergan zu einer Weggabe­lung (Tafeln), dann fasteben durch die Südflanke des Monte Guil und über eine große Wiese hinab in die weite Senke des Passo Guil (1209 m). Hier stößt man auf eine ehemalige Militärstraße, die von der Tremalzo Route herüberkommt. Man folgt ihr westwärts bis zur (unbewirtschafte­ten) Baita Segala (1250 m). Etwa zoo m hinter der Hütte zweigt rechts der »Sentiero Tosi« ab. In Serpentinen schattig hinauf zu einer Steilrinne und durch sie über Treppen (Drahtseilsicherungen) zur stark befestig­ten Gipfelabdachung.

Rückweg/Abstieg: Man folgt zunächst der breiten Mulattiera, die in Kehren über den Südostrücken des Monte Carone herabzieht. Unter der Punta di Mois (1374 m) rechts und hin­unter zur Straße. Nun aufdem Hinweg zurück bis zur Verzweigung oberhalb des(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) Passo Rocchetta. Hier spitzwink­lig links und aufdem SAT-Weg 430 am Kamm (Stollen) entlang zum Passo Chiz (1276 m). Mit einigem Auf und Ab, überwiegend nahe am Grat, über die Cima della Nara (1374 m) zur Cima al Bal (1259 m), dahinter teilweise steil hinunter in die Bocca de Lé (805 m), aus der man direkt nach Pregasina absteigen kann. Lohnender: am Grat kurz bergan zur Cima de Lé (855 m), einer fantastischen Aussichtskan­zel über dem obersten Seebecken. Vom Gipfel über die »Scala Santa« durch eine Schlucht abwärts zum Felsfuß und auf gutem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Talort: Riva del Garda (77 m), Kleinstadt am oberen Ende des Gardasees

Ausgangspunkt: Pregàsina (532 m), winziges Bergdorf in schöner Terrassenlage

Öffentliche Verkehrsmittel: Buslinie Riva — Biacesa — Lago di Ledro. Pregà­sina hat keine Busverbindung!

Höhenunterschied: 1400 Hm (inkl. Gegensteigungen)

Gesamtdauer: 8 Std. (Aufstieg 4 Std., Abstieg 4 Std.)

Beste Jahreszeit: Frühling und Herbst; im Sommer in der Regel zu heiß.

Karten/Führer: Tabacco 1:25 000, Blatt 690 »Alto Garda e Ledro«; LagirAlpina ::25 000, Blatt 12 »Alto Garda«

Fremdenverkehrsamt: APT del Garda Trentino, l-38066 Riva del Garda, Giar­dini di Porta Orientale; Tel. 04 64/55 44 44, Fax 52 03 o8, [email protected]­thesi.com, [email protected],

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Einkehr: keine bewirtschaftete Hütte unterwegs

Charakter/Besonderheiten: Eine Tour, die mit einer Fülle schönster Eindrücke aufwartet. Einmalig die Tiefblicke zum Gardasee, packend das Panorama vom Monte Carone, im Frühsommer blüht eine üppige Flora. Dazu allenthalben Spuren des Ersten Weltkrieges (Stellungen, Wege). Auch kürzere Varianten möglich: Cima de Lé (855 m) über die »Scala Santa«, ab Pregàsina 1 Std. Am Gipfel Überreste umfangreicher Befestigungen, traumhafter Tiefblick auf den Gardasee. Cima della Nara (1374 m), von Pregàsina zum Passo Rocchetta, dann über den Kammweg zur Bocca de Lé, insgesamt etwa 5 Std., Trittsicher­heit erforderlich.

Schwierigkeiten: Große Wanderrunde über dem Westufer des obersten Garda­sees. Ausdauer und ein sicherer Tritt sind unerlässlich; an der Cima Carone kurze gesicherte Passage; ausreichend Getränke mitnehmen!

Ausrüstung: normale Wanderausrüstung, evtl. Teleskopstöcke