Skitour Hohe Wilde 3458 m

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Beliebter Gipfel im Tourenbereich der Hütte

Zumeist ist der höchste Gipfel im Tourengebiet einer Hütte auch das belieb­teste Tourenziel – in unserem Fall der Schalfkogel. Dennoch ist der Doppel­gipfel der Hohen Wilde bekannter und sowohl im Sommer als auch im Winter ein begehrtes Tourenziel. Die Route über den Langtalferner ist kürzer und an­genehmer (kein Gegenanstieg) als die längere und an ihrem Beginn (Bach­schlucht) anspruchsvollere Route über den Gurgler Ferner. Kein Problem mit der Länge gibt es nach einer Nächtigung im Hochwildehaus.

Ausgangspunkt: Obergurgl, 1910 m. Von der Ausfahrt »Ötztal« der Inntal-Auto­bahn durchs Ötztal nach Obergurgl. Bus­haltestelle. Parkverbot im Dorf, Parken am Ortseingang links (Festkogelbahn) oder (gebührenpflichtig) bei der Kirche. Aufstlegszeiten: Obergurgl – Lang­talereckhütte 2 1/2 Std., Langtalereckhütte – Langtaler Ferner 1 Std.. Langtaler Ferner

– Gletscherbruch 1 Std., Gletscherbruch -Sattel 1 Std., Sattel – Nordgipfel 3/4 Std.

Anforderungen: Großteils sanft geneig­ter Gletscher, aber Steilstufe entlang der Gletscherbrüche zum Sattel. Vom Skide­pot unschwierige Kletterei (Versicherun­gen). Spaltengefahr!

Hangrichtung: Vorwiegend N, NO.

Lawinengefährdung: Bei vernünftig gelegter Aufstiegs-/Abfahrtsspur gering.

Orientierung: Bei guter Sicht für erfah­rene Skibergsteiger problemlos.

Günstige Zeit: März bis Mai.

Stützpunkte: Langtalereckhütte (Karls­ruher Hütte), 2430 m (DAV, bew. von An­fang März bis Anfang Mai, 95 Schlafplät­ze, Tel. +43/6 64/6 26 86 55); Hochwil­dehaus, 2866 m (bew. von Anfang März bis Mitte Mai, 92 Schlafplätze, Tel. +43/6 64/4 24 58 24).

Von Obergurgl auf breitem Weg über Pisten fast bis zur Schönwies­hütte. Weiter ohne Orientierungs­schwierigkeiten (vom Hüttenwirt gespurter und markierter Weg), aber mit einigen unangenehmen Höhenverlusten zur Langtalereck­hütte (hierher auch mit der Gais­berg- und der Steinmannbahn, dann kurze Abfahrt zur Brücke über den Rotmoosbach; verkürzt den Hüttenanstieg um gut 1 Std.). Von der Hütte kurz in den Talboden, dann ohne Orientierungsschwierigkeiten mit geringem Höhengewinn durch das Langtal zum gleichnamigen Glet­scher. Auch über den Gletscher geht es zunächst sehr gemütlich bis zu ei­ner stark zerklüfteten Steilstufe. Hier hält man sich rechts, oberhalb der Brü­che wieder links und erreicht einen Sattel. 3290 m, zwischen Annakogel und dem Nordgipfel der Hohen Wilde.

Oder Aufstieg über den Gurgler Ferner: Zunächst von der Hütte zur Vereini­gung der Gletscherbäche von Gurgler und Langtaler Ferner abfahren. Der Aufstieg durch die Bachschlucht und weiter zum Gurgler Ferner – kurzzeitig steil, eventuell Ski tragen – ist mitunter etwas unangenehm. Weiter gemütli­cher über den Gletscher, unterhalb des Schwärzenkamms und des Hoch­wildehauses zu einer flachen Einsattelung zwischen Mitterkamm und Anna­kogel und zum erwähnten Sattel, 3290 m.

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