Skitour – Piz Rondadura (3015 m) – GOTTHARDBERGE

 
 

(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Der Piz Rondandura liegt genau auf der Grenze zwischen den Kantonen Grau­bünden und Tessin. Da er mit über 3000 Metern höher ist als die ihm nördlich vorgelagerten Gipfel, bietet er eine tolle Aussicht unter anderem auf so stolze Gipfel wie den Tödi. Besonders zu empfehlen sind die süd- und ostseitigen Hänge für die Abfahrt, wenn nach einer eiskalten und sternklaren Frühjahrs­nacht optimale Firnverhältnisse herrschen. Schwierigkeit: Schöne Ski­tour ohne besondere Schwie­rigkeiten. Der Aufstieg ist bei Nebel etwas unübersichtlich. Für den Gipfelanstieg selbst ist allerdings etwas Trittsi­cherheit und ganz zum Schluss auch Schwindelfrei­heit erforderlich. Ausrüstung: normale Tages­skitourenausrüstung Talort: Curaglia (1332 m); von Ilanz nach Disentis und hier in Richtung Lukmanier-Pass abzweigen. Cuarglia ist das erste und auch das größte Dorf auf dem Weg zum Pass Ausgangspunkt: Lukmanier-Pass (1914 m); Parkplatz nach der Lawi­nengalerie am gleichnamigen Hospiz. Das Hospiz selbst ist im Winter ge­schlossen. Die Passstraße ist im Win­ter von 8 bis 18 Uhr geöffnet; Winter­ausrüstung ist für diese sehr empfeh­lenswert. Öffentliche Verkehrsmittel: Im Win‑ ter ist der Pass nicht mit dem Postbus erreichbar. Höhenunterschied: 1100 Hm Aufstieg: 4 Std. Beste Jahreszeit: Ende Dezember bis Ende MärzKarten/ Führer: Landeskarte der Schweiz mit Skitouren 1:50 000, 256 S »Disentis« / Michael Pröttel »Sur­selva« Rother Skiführer, Bergverlag Rother Fremdenverkehrsamt: Sedrun Disen­tis Tourismus, Via Alpsu 62, CH-7188 Sedrun, Tel. 00 41/81/9 20 40 30, Fax 00 41/81/9 20 40 39, (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich) Einkehr: Hotel Scopi in Curaglia; Mitt­woch Ruhetag Charakter/Besonderheiten: Aufgrund der südseitigen Exposition setzt sich der Schnee entlang der Aufstiegsroute verhältnismäßig schnell. Allerdings ist im Frühjahr bei starker Sonnenein­strahlung auf einen nicht zu späten Aufbruch zu achten. Aufstieg: Vom Lukmanier-Hospiz aus folgt man dem breiten Uferweg ein gu­tes Stück (etwa eine gute halbe Stunde) nach Westen. Nachdem man die Stromleitung unterquert hat, sieht man auch schon die weiten Osthänge vor sich liegen, über die der erste Teil des Anstieges verläuft. Sobald man die Bucht am Südwestende des Sees er­reicht hat, verlässt man den breiten Weg und gleitet, indem man sich etwas nach rechts hält, zum Ufer hinab, wo man die Einmündung eines kleinen Ba­ches überquert (nicht dem Weg ge­radeaus nach Süden zum Passo dell’Uomo folgen!). Zunächst noch ganz sanft ansteigend geht es auf ei­nen großen steilen Osthang zu. Bevor man diesen erreicht, wendet man sich nach rechts und steigt zwischen lich­ten Grünerlenbüschen zu einem gro­ßen, ideal geneigten Hang auf. Über diesen gewinnt man nun zügig an Höhe. Immer in derselben Richtung weiter steigend verläuft (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)die Route nun ein Stück lang parallel zu einem rechts von uns befindlichen Felsband, bevor man flacheres Gelände erreicht. Hier geht man in der gleichen Richtung — also nach Westen — weiter, überquert einen Bacheinschnitt und folgt dann leicht rechtshaltend dem wenig ausge­prägten Bergrücken, der den Bachein­schnitt südlich begrenzt. Leicht anstei­gend kommt man zu einem kleinen Tälchen, das man weiter nach Westen verfolgt, bis sich ein freier Blick nach Westen öffnet. Hier wendet man sich nach rechts (Norden) und steigt über eine steilere Stufe zu einem weiteren, sanften Bergrücken. Dieser leitet zu dem nun deutlich vor uns aufragenden Gipfel und dem darunter liegenden Gipfelhang. Den Fuß desselben er­reicht man, indem man sich zuletzt leicht nach rechts wendet. Über den zunehmend steiler werdenden Hang erreicht man einen kleinen Absatz un­terhalb der Gipfelfelsen. Hier macht man Skidepot. Indem man sich zuerst gerade hoch und dann erst leicht nach links, dann wieder nach rechts orien­tiert, durchsteigt man den felsigen Gip­felaufbau bis zum höchsten Punkt. Abfahrt: auf dem Aufstiegsweg.