Großer Priel (2515 m) von Hinterstoder – Wandertour – TOTES GEBIRGE

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(nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)Eine massig ausladende Felsgestalt zwischen hinterem Stodertal, Hetzau und dem riesigen Karstplateau des zentralen Toten Gebirges— das ist der Große Priel, der absolute »Chef« des Massivs. Mit Anstiegen vom Priel-Schutzhaus und von der Welser Hütte, die sich im oberen Teil vereinigen, erfreut sich der höchste Berg zwischen Dachstein und Schneeberg großer Beliebtheit, zumal sich die bergsteigerischen Anforderungen in Grenzen halten. Die Aussicht vereinigt packende Tief- und Fernblicke und darf ohne Übertreibung als ge­waltig bezeichnet werden.

Schwierigkeiten: Markierter Bergsteig, der in felsiges Ge­lände führt, jedoch ohne grö­ßere Kletterhürden (kurze

Stellen gesichert). Gute Tritt­sicherheit und Ausdauer obli­gatorisch.

Ausrüstung: normale Berg­wanderausrüstung, eventuell Hüttennächtigung einplanen

Talort: Hinterstoder (591 m)

Ausgangspunkt: beim Johannishof (605 m) in Hinterstoder; ab Ortszen­trum gut 1 km taleinwärts

Öffentliche Verkehrsmittel: Busver­bindung vom Bahnhof Hinterstoder der Pyhrnbahn oder von Windisch­garsten

Höhenunterschied: gut 1900 Hm Gesamtdauer: knapp 10 Std. (Hüttenzustieg 2 3/4 Std., Gipfelanstieg 3 Std., Abstieg insgesamt 4 Std.)

Während der Normalweg über den linken Grat auf den Hohen Priel führt, folgt der Bert-Rinesch-Klettersteig dem steilen Südostgrat

Beste Jahreszeit: von Ende Juni bis Mitte Oktober, falls schneefrei

Karten: Alpenvereinskarte, 1:25 000, Blatt 15/2 »Totes Gebirge Mitte»

Fremdenverkehrsamt: Pyhrn-Priel Tourismus, Informationsbüro A-4573 Hinterstoder,

Tel. 00 43/(0)75 64/52 63, (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)

Hütten: Priel-Schutzhaus (1420 m), OeAV, bew. Mitte Mai bis Ende Okto­ber, Tel. 00 43/(0)6 64/1 40 07 89

Charakter/Besonderheiten: Auf der Normalroute gilt der Große Priel als relativ leicht erreichbarer Hochgipfel der Kalkalpen, wenn auch — wie im To­ten Gebirge üblich — beachtliche Steigmühen in Kauf zu nehmen sind. Die Anforderungen liegen etwa an der Grenze vom Bergwandern zum Berg­steigen. Daneben lockt seit 1994 der ausgesprochen schwierige Bert-Ri­nesch-Steig Ferratisti mit höchsten Ansprüchen an den Berg — jede Spe­zies will schließlich bedient sein.

Hüttenzustieg: Mit Markierung 201, dem großen Transversalweg durchs Tote Gebirge, geht es zunächst am ma­lerischen Schiederweiher vorbei ohne wesentlichen Höhengewinn Richtung Polstergut und nach Überschreitung der Krummen Steyr rechts haltend in die Polsterlucke hinein. Aus diesem engen Talwinkel beginnt der Weg in zahlreichen Kehren anzusteigen. An den Höhlenportalen der beiden Öfen durch Mischwald stetig bergan, am Schluss eine ganze Weile im Bereich der Materialseilbahn bis zum Priel-Schutzhaus (1420 m), das sich an ei­nem südostwärts gerichteten Kamm­absenker des Prielmassivs befindet. Gipfelanstieg: Gut 15 Minuten ober­halb der Hütte verzweigen sich die Routen Richtung Spitzmauer (Nr. 201 scharf links) sowie durchs Kühkar hin­auf zum Großen Priel (Nr. 260). Im zwischen Brotfall und Priel eingebetteten Kühkar passiert man nach einer Weile die Abzweigung zum anspruchsvollen Bert-Rinesch-Steig und wendet sich von nordwestlicher mehr in westliche Richtung auf die Brotfallscharte zu. Das Gelände steilt hier merklich auf, zunächst noch im Schutt, dann über teils gesicherte Schrofen und Felsstu­fen, die bei Schneelage zum ernsten Hindernis werden können. Nach dieser Schlüsselpassage hinauf zur Brotfall-scharte hält das Finale am Gipfelrücken keine größeren Hürden mehr bereit. Zwar wird der Westgrat, nachdem die von links (Welser Hütte — Fleischbank­sattel) kommende Route Nr. 262 auf­genommen ist, am Schluss noch etwas schmal und ausgesetzt, doch erreicht man bald schon das große Gipfelkreuz auf dem höchsten Punkt des gesamten Toten Gebirges.

Abstieg: Gewöh}nlich auf der gleichen Route. Der Abstieg mit Nr. 262 zum Fleischbanksattel (2123 m) und von dort mit Nr. 215 über die Welser Hütte (1740 m) in die Hetzau und hinaus bis zum Parkplatz beim Almtaler Haus führt weit weg vom Ausgangspunkt. Ausdauernde Karstwanderer können aber vom Fleischbanksattel einen gro­ßen Bogen via Temlbergsattel und Klin­serschlucht schlagen, um wieder Rich­tung Priel-Schutzhaus zurückzukehren (fast 2 Std. Mehraufwand).

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